Fahrradstau

Fahrradstau – was für ein Wort.
In Hamburg würde ich es höchstens verwenden, wenn die Critical Mass auf der Tour kurz stoppt. Wobei es da ja eher kein Stau – ein Wort, das für mich negativ besetzt ist – ist, sondern das Halten es den langsamer Fahrenden ermöglicht wieder aufzuschließen.

Selten fahre ich zur Rush Hour an der Alster, wo es sich in Hamburg tatsächlich auf dem Radweg drängt.

Um so überraschter war ich zu sehen wieviele Kopenhagener vor der roten Ampel im sogenannten Fahrradstau warten.
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Beeindruckend auch die Disziplin in Zweierreihen zu warten. Solche geraden Warteschlangen kenne ich sonst nur von englischen Bushaltestellen.
Merci an die Freundin, die mir dieses Bild fürs Blog schickte.

So viel Platz und so viele entspannte Radler wünsche ich mir für Hamburg!

2 comments

  1. Oh Wunder: behandele Radfahrer wie vollwertige Verkehrsteilnehmer (d.h., sorge für angemessene Infrastruktur) und beobachte, wie sich sog. Kampfradler in Luft auflösen. Mal schauen, wann’s bei uns so weit ist. Ob ich das noch erlebe?

  2. Fahrradstau kenne ich eigentlich auch nicht aus persönlicher Erfahrung. Dabei bilde ich mir ein relativ erfahren in Fahrrad-Phänomenen zu sein. Kenne ich doch aus meiner Münsteraner Zeit Tickets wegen Falschparkens, genauso wie für zu-schnelles-Fahren oder odie Benutzung der linken Fahrbahn .

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