Körnerstraße – der alltägliche Slalom

Immer wieder der gleiche Anblick in der Körnerstraße: sehr kreativ parkende Autos auf beiden Seiten. Der zu Beginn noch angedeutete Radstreifen zugeparkt, kaum sichtbar.
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Gestern gab es zumindest eine Chance nach dem gepflasterten Radweg auf die Straße zu wechseln.
Mir bleibt unbegreiflich, warum einige Autofahrer meinen auf den kurzen, max 15 m langen Stücken, die nicht komplett zugeparkt sind, mit aufheulendem Motor überholen zu müssen. Dabei schneiden sie mich meist beim Wiedereinscheren, da sie abrupt vor der nächsten Verengung abbremsen müssen.
Gestern wurde ich positiv überrascht: die ganze Straße lang, ca. 300m, hörte ich einen tiefen, lauten Motor hinter mir, das Fahrzeug passte sich meiner Geschwindigkeit an, drängelte und hetzte nicht. Ich vermutete einen der Doppeldecker-Stadtrundfahrt-Busse hinter mir. Um so größer meine Überraschung, als ich mich an der Ampel umdrehte und einen riesigen Landrover hinter mir sah.
Hätte gerne mehr solcher SUV Fahrer.

3 comments

    1. Bin weiter überrascht: heute war es ein schwarzer Landrover, der geduldig wartete, bis sich eine geeignete Stelle zum überholen zeigte.

  1. Ich glaube, der aufheulende Motor zeugt von Angst und Unsicherheit des gestressten Autofahrers… Aber irgendwie doof, wenn diese kurz-vor-Hindernis-Überholer dem überholten Radfahrer den Weg versperren.

    Den selben Effekt hat man auch vor roten Ampeln, bei denen der Autler noch schnell überholen MUSS um danach die Lane dicht zu machen.

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