Radwege, Mülltonnen und parkende Autos

Radwege, Mülltonnen und parkende Autos – das klingt in Kombination nach einem Albtraum für Radfahrer. In Oldenburg habe ich erfahren, dass dies nicht so sein muss.

Entlang des Scheidewegs standen Mülltonnen aufgereiht, von weitem sah ich die Müllabfuhr. Automatisch dachte ich „pass auf, gleich steht der Radweg voll“. Zu meiner Überraschung trat dies nicht ein. Vielmehr standen die Tonnen am Gehwegrand, dem Grundstück oder in den Parkbuchten. Nicht eine einzige stand auf meiner Strecke auf dem Radweg!

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Weißenmoorstraße stadteinwärts

Beim Einbiegen in die Weißenmoorstraße fiel mir noch etwas auf. Die parkenden Autos standen selbstverständlich auf der Straße, nicht mit zwei Rädern auf dem Radweg!

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[Pfeil = fahrender Verkehr, Strich = parkende Autos]

So eine Verkehrsinfrastruktur dient allen – Auto- und Radfahrern, Fußgängern. Eine von vielen Möglichkeiten Radfahren sicherer zu machen !

4 comments

    1. Ja, das geht noch sicherer.
      Hier sind ~2m Platz zwischen Laterne und parkenden Autos. In Oldenburg erlebe ich – im Gegensatz zu Hamburg – immer wieder, dass Beifahrer vor-/umsichtig aussteigen.
      Ich freue mich immer eine Lösung wie die obige zu sehen, da es auf meinen Hamburger Strecken eher so aussieht: http://hamburgfiets.de/2013/05/zum-gluck-nicht-benutzungspflichtig/ . Dieses Überbleibsel eines Radweges ist zum Glück nicht benutzungspflichtig.

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