Das Kleine im Alltag

Heute war es soweit, das kleine Rad durfte erstmals mit in den Alltag.

Ich muss gestehen, dass ich Anfang der Woche dachte, dass ich es nicht dem Regen aussetzen möchte – es soll ja schön bleiben. Dazu das Abwägen zwischen „draußen anschließen“ und „einfach mit rein nehmen“..

Lieber doppelt gesichert.
Lieber doppelt gesichert.

Hier ließ es sich gut anschließen. Wobei das Kryptonite farblich gar nicht passt. Da brauche ich noch eine Idee wie ich mit einer Schrumpffolie o.ä. aus dem Orange ein knalliges Blau zaubern kann.

Das Zusammenklappen funktioniert meist, aber wenn ich das kleine Rad mit ins Büro nehme, sollte es super klappen. Also musste es in der Tiefgarage auf mich warten.  Als Ausgleich gab es anschließend einen entspannten Blick auf den Isebekkanal.

zweimal Kunst auf der Radbrücke
Zweimal Kunst auf der Radbrücke

Klar, dass ich auch auf der Krugkoppelbrücke noch einmal gehalten und den Blick auf die Alster mit Ruderer & Dampfer sowie die Stadtsilhouette im Hintergrund genossen habe.

Krugkoppelbrücke mit Blick auf die Alster
Krugkoppelbrücke mit Blick auf die Alster

Vorm anschließenden Einkaufen scheiterte ich allerdings beim Versuch das kleine Rad als Trolley zu nutzen. Ich hatte noch im Kopf wie mir Patrick auf der Berliner Fahrradschau zeigte wie einfach das geht, klappte fleißig in alle Richtungen, irritierte damit den angebundenen Hund, aber so richtig ziehen liess es sich nicht.

noch Übung notwendig, damit das kleine Rad zum Trolley wird
Da ist noch Übung notwendig, damit das kleine Rad zum Trolley wird.

Nun gut, also wurde alles wieder ausgeklappt und das Rad mit in den Supermarkt geschoben.

Oh, und es hat nun einen Namen: Fiete!

Fiete u.a. auch als Hommage an das Skiff (Ruderboot für eine Person), in dem ich rudern lernte – Fiete Brand. Vielen Dank für die zahlreichen Vorschläge! Auch wenn es keiner davon geworden ist, führten sie mich zu Fiete.

[Woher kommt Fiete, mein lüttes Rad? Wie lange wird er bei mir sein?]

6 comments

    1. Bei Fiete denke ich wie du.
      Lustig, dass du bei Fiete Brand an ein Mädchen denkst.
      Da alle Boote, die statt eines Flußnamens einen „richtigen“ Namen tragen, nach ehem. Präsidenten / älteren Mitgliedern, die sich aktiv in den Verein eingebracht haben, benannt sind, ging ich automatisch von Männernamen aus. Bis Ende der 1970er waren Frauen im Verein nicht zugelassen..
      Mal schauen, ob ich heraus bekomme, ob Fiete Brand ein Fritz / Friedrich war.

  1. Ich glaube der Trolley-Trick funktioniert nur vernünftig, wenn man einen Gepäckträger hat. Ich habe auch ein Brompton ohne Gepäckträger (da ich ohnehin keine so kleinen Gepäcktaschen habe, habe ich den Nutzen eines Gepäckträgers nicht gesehen und auf das Gewicht und den Aufpreis verzichtet…) und zusammengeklappt kann man es nicht ziehen oder neben sich herschieben (troz der vorhandenen Eazy wheels), irgendwie stimmt die Balance dann nicht…

    1. Danke für das Teilen der Erfahrung!
      Aus ähnlichen Gründen habe ich auch auf den Gepäckträger verzichtet, zumal in den vorderen Korb sehr viel passt.
      Vermutlich fehlt tatsächlich der zweite Satz Easy Wheels, der mit dem Gepäckträger einhergeht. Habe noch einmal auf das Foto des Rades geschaut, mit dem mir der Trolley demonstriert wurde – das hatte Gepäckträger + vier Easy Wheels.

      1. Ich kaufe regelmäßig mit dem Brompton ein, trotz fehlendem Gepäckträger. So klappen wie bei dir auf dem Foto, dann Sattel runter (nicht ganz, damit der Gummistopfen im Rohr nicht aufsetzt) und das Faltpedal falten und das andere auf Anschlag ans Vorderrad.

        Bei der Beladung der Einkaufstasche muss man dann etwas aufpassen wo man das Gewicht hinpackt, sonst fällt das Rad irgendwann um. Meist halte ich das Rad mit einer Hand am Lenker während des Einkaufs um das zu verhindern.

        1. Danke für das Teilen der Erfahrung!
          So werde ich es beim nächsten Mal probieren. Habe inzwischen ein youtube Video gefunden, in dem der ältere Herr es ähnlich machte, die Tasche allerdings abnahm.

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