Eindrücke aus Istanbul

Istanbul erlebte ich Anfang Mai als eine Stadt, in der wenig Radfahrer zu sehen waren und ich mich selbst auch nicht aufs Rad gesetzt hätte. Im alten Viertel laufen überall Touristen, die Straßen sind eng, Kopfsteinpflaster herrscht vor und dazu ist’s sehr hügelig. In anderen Stadtteilen dominieren Autos, Busse und Transporter die Straßen. Um so überraschter war ich als ich in Kadiköy im asiatischen Teil bunte Poller sah, die ein Falschparken unmöglich machen.

Bunte Poller gegen Falschparker
Bunte Poller gegen Falschparker

Das wäre doch auch was für Hamburg!

Lustigerweise fand an einem unserer Urlaubstage ein Radrennen statt. Vom Mountainbike übers Trekkingrad bis zum Rennrad fuhr alles mit, die Radklamotten waren ebenso vielfältig. Gemütlich überm Kaffee konnten wir das sehr auseinandergezogene Feld kurz vor der Zieleinfahrt beobachten.

Radrennen in Istanbul
Radrennen in Istanbul

Der Tag war ein Radtag: Vorm Café waren zwei schöne Kogas angeschlossen.

Zwei Kogas in Istanbul
Zwei Kogas in Istanbul

Ab und zu sah ich abgestellte Transporträder, allerdings nie im Einsatz.

Transportrad in Istanbul
Transportrad in Istanbul

Zum Transport wurden eher überdimensionale Sackkarren genutzt oder Gefährte wie das Folgende.

image

Mein Fazit: eine interessante Stadt, die leider nicht zum Radfahren einlädt.

3 comments

  1. So Poller hätte ich in Hamburg auch gerne. Sie könnten ein bisschen kleiner sein, aber sie müssten auf jeden Fall unsere neuen Fahrradwege auf der Fahrbahn vor Falschparkern schützen. Das wär’s.

  2. Leider ist das mit den bunten Pollern nicht so lustig, wie es aussieht. Dies ist eine Fußgängerstraße mit einer Straßenbahnstrecke. Autos und Motorroller haben hier überhaupt nichts zu suchen. Trotzdem fahren hier Fahrzeuge durch – und weil es verboten ist mit hohem Tempo. Wir haben mal einen Unfall gesehen, bei dem ein Fußgänger durch die Luft flog. Ich konnte meinem Sohn nur noch schnell die Augen zuhalten …

    1. Danke für die Nachricht. Puh, so einen Unfall direkt mitzubekommen ist heftig. Ganz abgesehen vom Fußgänger..

      An dem Tag, an dem wir da waren, stauten sich die Autos teilweise so lange in den Nebenstrassen, dass ich gar nicht auf die Idee gekommen wäre, dass dort eine Fußgängerzone ist.

Kommentar verfassen