Max – mein quasi neues Rad

Schon im letzten Jahr fragte ich mich „to cross or not to cross“ und entschied mich spontan für mein Rennbrommie Ayk. Die Frage war damit nur verschoben nicht geklärt. Nachdem ich das Sequoia eines Freundes und kurz darauf ein wunderschönes iconX namens OLIVE Probefahren durfte, fiel die Entscheidung noch schwerer. Zumal mir außerdem ein Brothers Stahlrahmen empfohlen wurde.

Eigentlich wollte ich die eierlegende Wollmilchsau: Ein Rad, das sich leicht wie ein Crosser fährt, genauso schick aussieht und mich weite Strecken mühelos überwinden lässt, dazu die volle Alltagsausstattung mit Schutzblechen, Gepäckträger und Nabendynamo hat. Gut, gerade mit Letzterem ist das Aussehen dahin, oder wie ich kürzlich irgendwo las „Egal was für ein Rad sich der Deutsche kauft, er baut es zum Trekkingrad um.“ Nun wollte ich die Vernunft siegen lassen. Im Wesentlichen würde ich das Rad ja im Alltag fahren. Also fuhr ich ein Veloheld Lane Probe, das ausgerechnet in der Farbe bei Vélo 54 stand, die ich mir gewünscht hätte. Es fuhr sich super und wäre das ideale Upgrade meines aktuellen Alltagsrades mit Scheibenbremsen, Riemenantrieb und geraderem Lenker gewesen. „n+1“ konkurrierte mit dem Wissen, dass mein Alltagsrad erst vor ca. 2000 km neue Felgen bekommen hat und diverse andere Verschleißteile recht frisch getauscht sind. ..und ich hatte Lust zu basteln. Also gab’s am Wochenende einen neuen – diesmal geraden – Lenker.

Schon die erste Fahrt mit dem neuen Lenker überraschte mich: Die Sitzhaltung ist nun fast so gestreckt wie auf den getesteten Crossern. Ich hätte nicht gedacht, dass diese paar Zentimeter weiter vorne  und gerader zu greifen, so einen Unterschied machen! Der Große fährt sich wie ein neues Rad. Herrlich.

Max – mein quasi neues Rad

Nun bleibt weiterhin die Frage „to cross or not to cross“  🙂

 

 

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