Max – mein quasi neues Rad

Schon im letzten Jahr fragte ich mich „to cross or not to cross“ und entschied mich spontan für mein Rennbrommie Ayk. Die Frage war damit nur verschoben nicht geklärt. Nachdem ich das Sequoia eines Freundes und kurz darauf ein wunderschönes iconX namens OLIVE Probefahren durfte, fiel die Entscheidung noch schwerer. Zumal mir außerdem ein Brothers Stahlrahmen empfohlen wurde.

Eigentlich wollte ich die eierlegende Wollmilchsau: Ein Rad, das sich leicht wie ein Crosser fährt, genauso schick aussieht und mich weite Strecken mühelos überwinden lässt, dazu die volle Alltagsausstattung mit Schutzblechen, Gepäckträger und Nabendynamo hat. Gut, gerade mit Letzterem ist das Aussehen dahin, oder wie ich kürzlich irgendwo las „Egal was für ein Rad sich der Deutsche kauft, er baut es zum Trekkingrad um.“ Nun wollte ich die Vernunft siegen lassen. Im Wesentlichen würde ich das Rad ja im Alltag fahren. Also fuhr ich ein Veloheld Lane Probe, das ausgerechnet in der Farbe bei Vélo 54 stand, die ich mir gewünscht hätte. Es fuhr sich super und wäre das ideale Upgrade meines aktuellen Alltagsrades mit Scheibenbremsen, Riemenantrieb und geraderem Lenker gewesen. „n+1“ konkurrierte mit dem Wissen, dass mein Alltagsrad erst vor ca. 2000 km neue Felgen bekommen hat und diverse andere Verschleißteile recht frisch getauscht sind. ..und ich hatte Lust zu basteln. Also gab’s am Wochenende einen neuen – diesmal geraden – Lenker.

Schon die erste Fahrt mit dem neuen Lenker überraschte mich: Die Sitzhaltung ist nun fast so gestreckt wie auf den getesteten Crossern. Ich hätte nicht gedacht, dass diese paar Zentimeter weiter vorne  und gerader zu greifen, so einen Unterschied machen! Der Große fährt sich wie ein neues Rad. Herrlich.

Max – mein quasi neues Rad

Nun bleibt weiterhin die Frage „to cross or not to cross“  🙂

 

 

Radfahrende Kinder auf Hamburgs Straßen – Critical Mass August

Freitag ist schon wieder der letzte im September. Es wird wieder gemeinsam Rad gefahren.

Im August konnte ich selber leider nicht mitfahren, sah die Critical Mass erstmals aus Zuschauerperspektive. Beeindruckend! Die andere Straßenseite vor Augen, rollten etwa 30 min Rad an Rad an mir vorbei. Zwei ältere Damen neben mir waren ganz irritiert. „Was ist das denn? Da ist ja gar keine Polizei zum Absperren.“ Die beiden Bad Segebergerinnen waren fürs Wochenende in Hamburg und staunten. Nachdem ich ihnen erzählt hatte, was sich hinter der Critical Mass verbirgt und wie viele Hamburger regelmäßig mitfahren, waren sie ganz begeistert. „Das ist ja doll. Da müsste man glatt mal mitfahren! ..die fahren aber auch ganz schön schnell.“ 🙂

Voilà die ganze Strecke:

4000 people, 3,5 hrs, 35 km. We are traffic. 28.08.15 #cmHH #Hamburg #bikeHH #HerrBrompton #criticalmass #cm_hh

A post shared by Dawid Zysnarski (@dafitoo) on

Dawid, einem begeisterten Bromptonauten, fiel auf wie viele Kinder mitgefahren sind. Vielen Dank für deine Bilder Dawid!

image
Junger Radler aus dem Süden?
Weiterlesen

Luftiger Gepäckträger

Kürzlich fesselte ein luftiger Gepäckträger meinen Blick. Bislang kannte ich Gepäckträger, die am Rahmen befestigt sind und Gepäckträger, die quasi unterm Sattel schweben. Dass so ein „schwebender“ auch noch Streben haben kann, die bis zu den Felgen reichen, war mir neu.

Luftiger Gepäckträger
Luftiger Gepäckträger

Ich hätte ihn gerne beladen bei fahrendem Rad gesehen!

Egoisten Parkplatz

Elterntaxis, die morgens vor Kitas und Schulen die Straße verstopfen, nerven mich. Die Fahrer nehmen die Gefährdung der Kinder, Schüler, Fußgänger und Radfahrer um sie herum in Kauf.

Auf twitter wurde ich auf eine Aktion aufmerksam gemacht.

https://twitter.com/tboeghk/status/635440344998522880

Vor der Kita in der Bachstraße sind genau die Bereiche als „Egoisten Parkplatz“ gekennzeichnet, auf denen die oben beschriebenen Elterntaxis oft zu finden sind.

Weiterlesen
1 2 3 36