Radfahrende Kinder auf Hamburgs Straßen – Critical Mass August

Freitag ist schon wieder der letzte im September. Es wird wieder gemeinsam Rad gefahren.

Im August konnte ich selber leider nicht mitfahren, sah die Critical Mass erstmals aus Zuschauerperspektive. Beeindruckend! Die andere Straßenseite vor Augen, rollten etwa 30 min Rad an Rad an mir vorbei. Zwei ältere Damen neben mir waren ganz irritiert. „Was ist das denn? Da ist ja gar keine Polizei zum Absperren.“ Die beiden Bad Segebergerinnen waren fürs Wochenende in Hamburg und staunten. Nachdem ich ihnen erzählt hatte, was sich hinter der Critical Mass verbirgt und wie viele Hamburger regelmäßig mitfahren, waren sie ganz begeistert. „Das ist ja doll. Da müsste man glatt mal mitfahren! ..die fahren aber auch ganz schön schnell.“ 🙂

Voilà die ganze Strecke:

4000 people, 3,5 hrs, 35 km. We are traffic. 28.08.15 #cmHH #Hamburg #bikeHH #HerrBrompton #criticalmass #cm_hh

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Dawid, einem begeisterten Bromptonauten, fiel auf wie viele Kinder mitgefahren sind. Vielen Dank für deine Bilder Dawid!

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Junger Radler aus dem Süden?
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Luftiger Gepäckträger

Kürzlich fesselte ein luftiger Gepäckträger meinen Blick. Bislang kannte ich Gepäckträger, die am Rahmen befestigt sind und Gepäckträger, die quasi unterm Sattel schweben. Dass so ein „schwebender“ auch noch Streben haben kann, die bis zu den Felgen reichen, war mir neu.

Luftiger Gepäckträger
Luftiger Gepäckträger

Ich hätte ihn gerne beladen bei fahrendem Rad gesehen!

Egoisten Parkplatz

Elterntaxis, die morgens vor Kitas und Schulen die Straße verstopfen, nerven mich. Die Fahrer nehmen die Gefährdung der Kinder, Schüler, Fußgänger und Radfahrer um sie herum in Kauf.

Auf twitter wurde ich auf eine Aktion aufmerksam gemacht.

https://twitter.com/tboeghk/status/635440344998522880

Vor der Kita in der Bachstraße sind genau die Bereiche als „Egoisten Parkplatz“ gekennzeichnet, auf denen die oben beschriebenen Elterntaxis oft zu finden sind.

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Irreführendes Schild am Mühlenkamp

Kürzlich fuhr ich vom Goldbekmarkt kommend den Mühlenkamp entlang. Viele Diskussionen um Falschparker auf dem Radstreifen gab’s in den letzten Monaten. Um so mehr freute ich mich, bis zur Gertigstraße keinen einzigen zu sehen, damit sicher mit dem Rad fahren zu können.

Einen gab’s dann doch.

Falschparker auf dem Mühlenkamp
Falschparker auf dem Mühlenkamp

Ich hielt, um ihn anzusprechen, falls er haltend noch im Auto sitzen würde. Niemand war zu sehen. Während ich noch schaute, fiel mir das folgende Schild auf.

Schild vor Laden im Mühlenkamp fordert zum Falschparken auf
Irreführendes Schild im Mühlenkamp begünstigt Falschparken

Das Schild scheint mir irreführend. Dem Kunden wird suggeriert, er dürfe im Rahmen des Be- und Entladens hier halten.  Ja, auf einem Schutzstreifen darf gehalten werden.  Halten heißt im Sinne der StVO §12 „Wer sein Fahrzeug verlässt oder länger als drei Minuten hält, der parkt.“.  In der Praxis heißt das, der Fahrer bleibt sitzen, hält maximal drei Minuten, während der Beifahrer be- und entlädt.

Ob das jedem Kunden bekannt ist?

Mir gefällt am Schild der Aufruf zur gegenseitigen Rücksicht. Selber erlebe ich oft Erstaunen gefolgt von einem Lächeln, wenn ich mit dem Rad halte, um Autofahrer komplett aus Parklücken fahren zu lassen, statt mit aller Macht und schimpfend noch vorbei zu fahren.

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