Schlagwort: 2radlerHH

Warum ich Rad fahre

Vielen Dank für den Gastbeitrag an 2radlerHH!

Kürzlich im Sommer, im Norden Hamburgs. Zwei Kinderräder auf dem Weg. Das eine etwas spontaner abgestellt als das andere. Die beiden Jungen spielen im Bach.

[photo by @2radlerHH]

[photo by @2radlerHH]

Ich denke, wie spontan ist das, und dass ich mein Fahrrad auch so hingeschmissen habe, manchmal, zumindest mein selbstgebautes Crossbike, das alte 24er meiner Schwester mit einem Bananensattel und Chopperlenker.

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My first Hövding

Der 2radlerHH hat ihn sich gekauft, den Hövding:

In den letzten 14 Jahren, in denen ich täglich mit dem Rad zur Arbeit fahre, habe ich mich täglich gegen das Tragen eines Fahrradhelmes entschieden.

Nach 40.000 unfallfreien Kilometern steigt die subjektive Unfallwahrscheinlichkeit. Die eigene Reaktionsfähigkeit sinkt und die Pendlerroutine trägt auch nicht zu mehr Aufmerksamkeit bei. Die Familie sorgt sich um den Versorger. Der Druck wächst. Ein Helm kommt immer noch nicht in Frage. Der Riemen nervt, der Helm ist hässlich, der Unfallschutz ist umstritten und meine Kopfbedeckung wird stark eingeschränkt.

Der Fahrradairbag von Hövding ist meine Alternative. Hatte schon länger davon gehört und ihn für zu teuer befunden. Aber jetzt habe ich mich dann doch entschieden, die neuere 2.0 Version für 299 Euro bei twowheelsgood in Hamburg zu kaufen.

2radler_hoevding_1

Das Konzept
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I Robot und das Fahrrad

Gedanken des 2radlerHH:

Wenn es in naher Zukunft selbstfahrende Autos gibt, dann müssen die auch Entscheidungen treffen, wenn ein Radfahrer im Weg steht. Was macht so ein Roboterteil dann, wie entscheidet es sich dann ?

Komische Frage, aber der Gedanke wurde in einem meiner Lieblingspodcasts gestellt, den ich kürzlich auf dem Weg zur Arbeit gehört habe: Das Philosophische Radio von WDR 5 – kompetent, interessant und unterhaltsam die Welt erklärt.

der 2radlerHH hört auf dem Rad gerne den Podcast des Philosophischen Radios

der 2radlerHH hört auf dem Rad gerne den Podcast des Philosophischen Radios

In der Sendung Roboterethik stellt der Studiogast J. Sombetzki die Frage, wie den ein autonomes Fahrsystem programmiert werden solle. Sie hat zu diesem Gedankenspiel eine Möglichkeit genannt (ca. 23. Minute).

Wenn zwei Kinder auf die Straße laufen und Du bist ein 60 Jahre alter Autofahrer, dann könnte das Auto so programmiert werden, dass es im schlimmsten Fall den Wagen vor den Baum setzt, bevor die Kinder überfahren werden. Also, 2 Kinder bringen mehr Lebensnutzen als der Autofahrer, stark vereinfacht (Maximaler Nutzen). Weiterlesen

Holy Shit Shopping

Der 2radlerHH hat Schönes entdeckt:

Kürzlich war ich in Hamburg auf dem einzigen Weihnachtsmarkt, der den Namen wirklich verdient „Holy-Shit-Shopping“. Aufgefallen sind mir folgende schöne Fahrradprodukte:

Ein Gürtel aus Fahrradmantel mit intelligent gemachter Schnalle von yeayea.

Gürtel aus Mantel Foto @2radlerHH

Gürtel aus Fahrradmantel
Foto @2radlerHH

Auch toll fand ich den Stand von Rubberman. Eine wirklich einfachste Art das Handy zu befestigen. Die Halterung hat es auch mit meinem Galaxy Note – ein fast schon Tablet – geschafft, ohne es zu biegen und hielt wirklich gut. Mein Freund hat mit dem gleichen Equipment auch seine Bierflasche befestigt. Ich bin mir sicher, da geht noch viel mehr.

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Schlaglochselbsthilfe

Vielen Dank an den 2radlerHH, der auf seinem Arbeitsweg auf Interessantes gestoßen ist.

Neulich auf dem Weg zur Arbeit. Da steht ein gelbes Verkehrshütchen mit einem selbst aufgemaltem Ausrufezeichen auf dem Fahrradweg und warnt vor eine Wurzelbodenwelle.

Schlaglochhinweishütchen

Schlaglochhinweishütchen

Da hat sich jemand viel Mühe gegeben, vielleicht eine leidvolle eigene Erfahrung oder in weiser Voraussicht, wer weiß es. In jedem Fall mit sehr viel gutem Willen, andere Fahrradfahrer vor dieser einen Bodenwelle zu warnen.

Wie sähe unsere Stadt aus, wenn das alle so machen würden ?  Sicherlich nicht schlechter.