Schlagwort: Hamburg

Entspanntes Fahren am Westufer der Alster?

HarvestehuderWeg_FahrradstrasseViele Diskussionen gab’s schon um die Fahrradstraße Harvestehuder Weg. Inzwischen sieht sie immerhin nach einer Fahrradstraße aus, mit großen Radsymbolen in beide Fahrtrichtungen, ohne Parkplätze direkt auf der Fahrbahn. Aber wie fährt es sich darauf?

Vor einigen Monaten war ich überrascht, wie gut die Straße angenommen wurde, als ich ausnahmsweise am Westufer der Alster entlang fuhr. Der Feierabendverkehr war gegen 18:30 relativ entspannt, Radfahrer waren in der Mehrzahl. Zu meinem Erstaunen hupte oder drängte kein Autofahrer (wie ich es noch aus dem Winter erinnerte), vielmehr fuhren sie Nahe der 30 km/h, die in Fahrradstraßen gelten. Auch an diesem Wochenende fuhr es sich ruhig. Die einzige Situation, die fast zu einem Zusammenstoß führte, wurde von einer querenden Radfahrerin ausgelöst, die mir den Weg abschnitt, es nicht einmal bemerkte und mich zum Bremsen zwang.

Von der Krugkoppelbrücke kommend, endet die Fahrradstraße am Anleger Rabenstraße. Mit dem Alsterufer, schließt sich eine eingeschränkte Weiterlesen

Just WOW! Brompton World Championship Finals in London

BWC_London_2016e week after and I’m still excited when thinking about last Saturday’s Brompton World Championship Finals in London.

Fiete – my brommie – arrived without a scratch in London, my outfit was prepared, Hamburg flags in my handbag. Thankfully one of my best friends flew with me and did a great job in calming me the days before, being a spot of calmness on the day of the event. Arriving at St James’s Park with view on Buckingham Palace, a queue of bromptoneers was waiting to registrate and enter the hospitality area. Sure that the first chats started, including questions about the other one’s brommie and experience at BWC London. Then we were in. Numbers had to be attached to Fiete and my jacket as well as the time keeper. Fiete got a good 8 bar air pressure into his kojaks – last race preparations were done.

Seeing so many nice Bromptons, happy riders and colourful outfits in one place was just overwhelming. It felt like a family reunion. Weiterlesen

Schrottplatz Straße

Regelmäßig sieht man in Hamburg Räder, an denen neonorange Zettel kleben. Schon der erste Blick offenbart, dass diese Räder lange nicht bewegt wurden, oft fehlen Einzelteile. Polizei oder Bezirksamt bitten mit den neonfarbenen Zetteln die Besitzer das jeweilige Rad wegzuräumen und weisen darauf hin, dass es nach einer angemessenen Zeit verschrottet werden wird. Angesichts der teils wenigen Radabstellmöglichkeiten in Hamburg freue ich mich, dass diese blockierenden Fahrradleichen entfernt werden.

Selten sah ich bisher ähnliches bei Motorfahrzeugen, gestern gleich zweimal. Im Winterhuder Weg stand ein roter Kleinwagen ohne Nummernschilder auf dem Parkstreifen, an dessen Windschutzscheibe ein gelber Zettel leuchtete.

Abgestellter roter Kleinwagen ohne Nummernschilder

Abgestellter roter Kleinwagen ohne Nummernschilder

Markiert zum Abschleppen

Markiert zum Abschleppen

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Gegensatz zu den Radzetteln wird hier keine Verschrottung angekündigt, vielmehr wird direkt die maximale Geldbuße von 50.000 € genannt.

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Gestohlenes Rad auf Fahrradportal wiederfinden

Seit heute können Hamburger auf dem Fahrradportal der Polizei nach ihren gestohlenen Rädern suchen. Dort sind Fotos von Rädern aufgelistet, die die Polizei sichergestellt hat, und weitere, die auf dem Handy eines überführten Fahrraddiebes sichergestellt wurden. Letztere wurden für Inserate auf ebay verwendet. Für alle Betroffenen lohnt sich ein Blick in die Liste.

Screenshot des Fahrradportals der Polizei Hamburg

Screenshot des Fahrradportals der Polizei Hamburg

Schon seit einiger Zeit ist die Polizei Hamburg in den sozialen Medien vertreten. Gerade für Verkehrs- und Fahrradthemen lohnt sich das Folgen: facebook @polizeihamburg , twitter @PolizeiHamburg.

Ältere Damen fordern ihr Recht auf Gesundheit

Die Max-Brauer-Allee in Hamburg gehört zu den 15 dreckigsten Straßen Deutschlands. Die Luftverschmutzung liegt im Schnitt bei 58 % über den zulässigen EU Grenzwerten, die seit 2010 gelten*. Das spüren die alten Damen des Nyegaardstiftes, direkt an der Max-Brauer-Allee, am eigenen Leib. Sie leiden unter dem Lärm und der Luftverschmutzung. Ein Öffnen der Fenster ist kaum möglich, dazu kommt der Abgasruß, der sich auf allem ablegt. Besonders besorgniserregend ist, dass die Zahl der Atemwegserkrankungen und Herz-Kreislauf-Probleme bei den Anwohnerinnen stetig ansteigt.

So sieht’s in der Max-Brauer-Allee im Mai 2016 aus. Quelle: ADFC Hamburg

Die Stadt Hamburg wurde zuletzt 2014 verurteilt, Gegenmaßnahmen einzuleiten. Heute, im Jahr 2016, werden die EU Grenzwerte weiter überschritten. Sechs Jahre nach ihrem Inkrafttreten. Weiterlesen