Höhenrausch in Hamburg

„Höhenrausch – Étape de Montagne“ hieß es in der Ankündigung zum First Light Ride im Juni. Es hätte mich stutzig machen sollen. Insbesondere nachdem Initiator Rick mit Gleichgesinnten gerade die „BBB 1000 – Barmbek-Brügge-Barmbek“ gefahren war. Selber werde ich nicht müde jedem, der von südlich der Elbe die Hansestadt besucht, zu erklären, dass es hier im Gegensatz zu meiner Oldenburgischen Heimat recht hügelig ist. Nicht umsonst gibt es Straßennamen wie den „Hamburger Berg“ und Begriffe wie „Elbhang“. So freute ich mich auf einen entspannten Start in den Sonntag.

Treffpunkt war um 5h30 die Krugkoppelbrücke. Einige Unerschrockene hatten vorher schon den Flughafen umrundet, um tatsächlich das erste Licht des Tages zu begrüßen. Und dann waren da noch die von mir liebevoll Radverrückten genannten. Samstagabend wunderte ich mich, dass einer von ihnen postete, er würde nun aufbrechen – er fuhr direkt von Delmenhorst über Bremen nach Hamburg, um mit uns zu radeln. Der Nächste war schon am frühen Sonnabendabend aus Kiel aufgebrochen, pünktlich auf der Krugkoppelbrücke, nur die Orientierung „wo ist denn hier Westen?“ war abhanden gekommen. Man gut, dass Rick gleich mit einem Wink gen Harvestehuder Weg die Richtung wies „Da geht’s in die Berge.“ Wobei der Verrückteste von allen ganz klar Dawid war. Er hatte unabhängig von unserer Morgentour schon länger die Fahrt Berlin-Hamburg geplant. Passend zum Start an der Alster kam er direkt vom Brandenburger Tor angerollt. Respekt!

Los ging’s die ersten hundert Meter entspannt über die Fahrradstraße am westlichen Alsterufer. Doch gleich bei der ersten Gelegenheit wurde rechts abgebogen, hoch gen Mittelweg. Ich war froh, als wir oben waren, noch wirkte der erste Kaffee nicht und Anstiege sind eh nicht meins. Doch oben kamen mir die Ersten wieder entgegen: Um in den drei Stunden möglichst viele Höhenmeter zu sammeln, hatte Rick die Strecke so gestaltet, dass es auch mal auf dem gleichen Weg hin- und zurückgehen konnte! Kurz dachte ich an ein Verfahren, als wir direkt in die nächste Straße hoch gen Pöseldorf einbogen. Nein, es ging gleich wieder runter. Nun war klar, mein Brommie Fiete und ich würden gefordert werden. Langsam verstand ich auch die Frage einer mitfahrenden Bromptonautin, ob die Strecke faltradgeeignet sei..

Am Fischmarkt vorbei ging’s Richtung Altona. Gerade als der Anstieg erträglich wurde, folgte eine 180°-Kehre und es ging auf einem schmalen, holperigen Weg den Hang hinunter. Die schmalen Reifen blieben ganz und das Erstaunen über „Und wieder hoch und zurück!“ währte nur kurz. So ging es in Zirkeln immer weiter bis nach Wittenbergen. Lediglich ein Fotostopp am Altonaer Balkon sowie ein platter Reifen erlaubten kurze Pausen. Zugegeben, die Anstiege fielen mir immer schwerer. Da war ich froh, dass wir Bromptonauten zu dritt kämpften – und nur am Anstieg nach dem ElbeCamp ein kurzes Stück schoben. Dank an die Mitfahrer, die geduldig das ein oder andere Mal oben warteten!

Höhenrausch – die Strecke

Auf der Michelwiese gab’s zum Abschluss nicht nur den verdienten Café. Ganz dem französischen Motto entsprechend hatte jeder eine Spezialität des Landes mitgebracht, die nun für diverse Taten („längte Anreise“, ..) überreicht wurden. Merci für die Madeleines! Sie waren die perfekte Post-Höhenrausch-Nahrung.

Es war wieder eine schöne Tour und ein wunderbarer Start in den Sonntag. Merci Rick!

 

Nachtrag: Es wurden übrigens rund 550 Höhenmeter!

 

 

 

Online-Beteiligung in Hamburg Nord

Mit der Verbindung Bramfelder Chaussee bis zur Schwanenwik begutachtet der Bezirk Hamburg-Nord zurzeit eine seiner Hauptverkehrsstraßen.

Die Magistrale mit den Straßen Mundsburger Damm, Oberaltenallee, Hamburger Straße, Barmbeker Markt und Bramfelder Straße mit ca. 4 Kilometer Länge wird von der Alster bis zur Bezirksgrenze unter die Lupe genommen.

Dabei sollen Ideen für die zukünftige räumliche und städtebauliche Gestaltung entworfen, Nachverdichtungsmöglichkeiten geprüft und Entwicklungs- und Umbauziele für den Verkehrsraum formuliert werden.

Quelle: geoportal-hamburg.de

Screenshot Online-Beteiligung in Hamburg-Nord

Dabei folgt der Bezirk dem Ziel „Mehr Stadt in der Stadt“ der Hamburger Stadtentwicklung. Ein wesentlicher Punkt ist hierbei die Notwendigkeit CO2-Emissionen zu reduzieren. Aktuell ist die Magistrale – dem Leitbild der autogerechten Stadt folgend – verkehrsgerecht ausgebaut. Dies soll verändert und die Dominanz des Autoverkehrs verringert werden. Nachhaltige Mobilitätskonzepte sind gefragt. Gleichzeitig soll eine städtebauliche, freiraumplanerische Strategie entwickelt werden, die es ermöglicht, einige der Flächen entlang der Magistrale für den Wohnungsbau zu nutzen.

Bis zum 4. Juli 2017 sind Bürger nun aufgerufen,

Ihre Ideen, Kritikpunkte, Anliegen, Vorschläge und Hinweise unter „Beiträge“ einzubringen. Bitte unterstützen Sie uns bei dem Gutachten. Sie sind die Experten vor Ort und wissen, was wichtig ist!

Quelle: geoportal-hamburg.de

Begleitet wird der Aufruf von einer Umfrage u. a. zum eigenen Mobilitätsverhalten auf der Magistrale.

Eigene Beiträge können direkt in eine Karte eingetragen werden. Dabei wird unterschieden in die Themen Soziales, Städtebau und Stadtraum, Mobilität und Verkehr, Wohnen, Freizeit, Arbeitsstätten, Handel und Nahversorgung sowie Kultur. Es sind bereits einige Beiträge zu lesen.

Ich finde es sehr gut, dass der Bezirk Hamburg-Nord die Möglichkeit bietet, sich online einzubringen. Damit werden hoffentlich auch jene erreicht, die an den Beteiligungsverfahren in den Abendstunden nicht teilnehmen können.

Wer sich an der Gestaltung dieser Hauptverkehrsachse beteiligen möchte, kann dies online noch bis zum 4. Juli 2017 tun.

 

BrommieX – mit Brommies 100km elbaufwärts

BrommieX – das hieß im Mai drei Bromptonauten fahren auf ihren Faltern 100km elbaufwärts ins Wendland.

Bis zum Abend davor ging ich davon aus, dass wir morgens entspannt losfahren, mittags irgendwo einkehren und am frühen Abend im Wendland sein werden. Der letzte Zug würde um 19h32 fahren, was ich als zu früh erachtete, wenn wir am Ziel noch in Ruhe mit unseren Gastgebern schnacken wollten. Entsprechend suchte ich schon nach dem Schlafsack. Soweit mein Plan. Ich hatte nicht mit meinen beiden Mitfahrern Christian und Dawid gerechnet. Vom einen hörte ich „Länger als sechs Stunden will ich nicht auf dem Rad sitzen!“, der andere postete direkt, dass er den Zug um halb vier bekommen möchte. Also auf zu einer mir neuen Art der Radtour!

#BrommieX #HamburgBromptonPower #bikeHH

A post shared by Dawid Zysnarski (@dafitoo) on

Samstagmorgens um 8h30 trafen wir uns an den Deichtorhallen. Ein anderer Startpunkt scheint für Aktivitäten der Hamburger Bromptonfahrer kaum denkbar. Los ging’s mit Christians Worten „Bis zum Ziel werden wir keine einzige Ampel passieren.“ Unglaublich, aber es würde sich bewahrheiten. Am Großmarkt entlang ging’s über die Elbinsel Kaltehofe auf dem ehemaligen Bahndamm gen Geesthacht. Kurze Pausen gab’s zum Storch-, Reiher- und Rehegucken – es ist immer wieder beeindruckend, wie fix man aus der Stadt heraus und mitten in der Natur ist. An der Schleuse Geesthacht wurden die ersten 35km mit der ersten richtigen Pause belohnt. Richtige Pause hieß in dem Fall etwa zehn Minuten zum Snacken und Fotos posten. Im Laufe der Tour mussten wir uns noch auf eine korrekte Wortwahl einigen: „Fotopause“ = fix ein Foto schießen, „Postpause“ = Foto darf auch gepostet werden. 😉

Photobombing #BrommieX . . @1ookmumnohands #Brompton #HamburgBromptonPower @osserpsekib #BOBB

A post shared by MI RI (@hamburgfiets) on

Nach den schweren Regenfällen war das Sperrwerk geöffnet, die durchströmenden Wassermassen sahen beeindruckend aus. Südlich der Elbe fuhren wir hinter dem Deich weiter. Ab und an gab’s einen Blick drüber, der jedesmal wieder offenbarte wie viel Wasser die Elbe gerade führte. Selbst in den Elbtalauen, durch die wir später fuhren, stand teilweise das Wasser. Es fuhr sich sehr ruhig, fast eintönig hinterm Deich auf meist asphaltiertem Untergrund. Ein wenig erinnerte es mich ans Kachelzählen beim Schwimmtraining. Der Kilometerstand schien sich nur in Zeitlupe nach oben zu bewegen.

Ab Lauenburg verließen wir bald den Weg hinterm Deich, um durch das Biosphärenreservat Elbtalaue zu fahren. Letzteres ist übrigens UNESCO Weltkulturerbe. Die Weite dort ist wunderschön – und wunderbar flach. Dann ereilte mich das, was ich bei meinen bisherigen Touren mit Mittagspause noch nicht erlebt hatte: Nach vier Stunden im Sattel fiel meine Geschwindigkeit plötzlich unter 20km/h und meine Beine schienen in alle Richtungen zu wackeln statt einfach die Pedale senkrecht zu treten. Eine kurze Pause war nun doch fällig. Nach einigen Snacks ging’s wieder. Die Landschaft änderte sich erneut als wir uns den „Danneberger Alpen“ näherten. Nur kurz hielt ich den Ausdruck für einen Scherz. Dann fuhren wir über etwa einen Kilometer nur noch bergauf – bis auf den Kniepenberg mit seinen 100m Höhe.

Als hätten wir’s geplant, erreichten wir genau hier die 100km! Danke an Christian und Dawid, die die Bergankunft zum Fest gemacht haben!!

Nach diesem Anstieg erschien das Klettern auf den Aussichtsturm wie eine leichte Aufwärmübung. Belohnt wurden wir mit einem unglaublichen Blick aufs Elbtal.

Die letzten Kilometer versprachen noch einmal Spaß: 13% Steigung!! 69,9 km/h und 66 km/h erreichten meine beiden Mitfahrer. Ich machte den Fehler auf den Garmin zu schauen und bei 40 km/h zu bremsen. Der Blick auf den direkt folgenden Anstieg ließ mich die Bremsen wieder lösen, so dass ich mit Fiete immerhin auf 49 km/h kam!

Am Ziel erwartete uns bereits Pils, Kaffee und Kuchen – in dieser Reihenfolge. Genau das Richtige nach der Tour.

Ein großartiger Tag!!

 

Merci an Christian und Dawid, die stetig die Geschwindigkeit hochgehalten haben und Babsy, die uns im Ziel herzlich willkommen hieß!

Schlechte Noten für Hamburg im Fahrradklima-Test

Heute wurden sie vorgestellt: die Ergebnisse des ADFC Fahrradklimatests 2016. Dieser Zufriedenheits-Index der RadfahrerInnen in Deutschland basiert auf den Bewertungen von 120.000 TeilnehmerInnen für 539 Städte (2014: 100.000 TeilnehmerInnen für 468 Städte), die per Fragebogen erhoben wurden. Dabei wurde u. a. nach dem Zustand der Radwege, Falschparken darauf und dem Sicherheitsgefühl beim Radfahren gefragt.

Für Hamburg sind die Ergebnisse nicht überraschend und leider wieder schlecht: Bei den Städten > 200.000 Einwohner findet es sich im unteren Drittel wieder. Der Hamburger ADFC kommentiert entsprechend:

 

„Die Ergebnisse des Fahrradklimatest zeigen, dass Hamburg trotz aller Bemühungen nach wie vor großen Nachholbedarf beim Radverkehr in punkto Sicherheit, Infrastruktur und Komfort hat“, so Stefanie Miczka, Referentin für Verkehr des ADFC Hamburg. Die Ergebnisse seien eine klare Ansage an den Hamburger Senat: Die Radfahrenden in Hamburg nehmen zwar positiv wahr, dass etwas für den Radverkehr passiert, aber es reiche nicht, um Fahrradstadt zu werden.

»Olaf Scholz setzt nach wie vor aufs Auto«, so Miczka. »Die Stärkung des Umweltverbunds aus ÖPNV, Rad- und Fußverkehr hat in Hamburg keine Priorität«. Die brauche es aber, damit die Stadt ihre Umwelt- und Verkehrsprobleme endlich in den Griff kriegen könne. Olaf Scholz schließe jedoch  lieber fragwürdige »Mobilitätspartnerschaften« mit Autokonzernen. Regelmäßig knicke der Senat bei Protesten einiger weniger Wutbürger ein und rudere zurück und vernachlässige technische Standards beim Ausbau des Radverkehrs – auf Kosten des Umweltverbunds und der Gesundheit der Bürger. Miczka: »Ohne politisches Rückgrat wird Hamburg aber keine Fahrradstadt. Monat für Monat protestieren mehrere Tausend Radfahrer*innen und Radfahrer bei der Critical Mass für bessere Verkehrsbedingungen – friedlich und ohne großes Geschrei … wann hört Olaf Scholz auf diese Bürger?«

[..] Trotzdem sind sich Hamburgs Radler einig: Viele Menschen fahren Rad. Und trotz der schlechten Bedingungen werden es immer mehr. [..]

Quelle: ADFC Hamburg

Falschparkerkontrollen auf Radwegen werden am schlechtesten bewertet, dicht gefolgt von der Führung an Baustellen und der Radwegbreite. Im Vergleich zu ähnlichen Städten wird in Hamburg der Zustand der Radwege (Reinigung, Winterdienst, Hindernisse, Oberfläche) schlechter bewertet. Damit spiegeln die Ergebnisse gut wider, was in diversen Onlineforen unter Hamburger RadfahrerInnen diskutiert wird.

Beim Blick in die einzelnen Kategorien liegt Hamburg fast überall unter dem durschnittlichen Wert der Städte mit mehr als 200.000 Einwohnern. Geht es ums Fahrrad- und Verkehrsklima, fühlen sich die Hamburger als Radfahrer nicht Ernst genommen. Dazu passt, dass der Stellenwert des Radfahrens in Hamburg nicht als besonders hoch angesehen wird. Den schlechtesten Wert erhielt die Abstimmung der Ampelschaltungen auf Radfahrende. Positiver wird die Fahrradförderung in jüngster Zeit angesehen. Mit einem Wert von 3,5 von sechs sagt dieser für mich aus, dass wahrgenommen wird, dass sich etwas – wenn auch viel zu wenig – tut. Komfort beim Radfahren wird angesichts meist schmaler, holpriger Radwege schlecht bewertet. Einzig in der Kategorie Infrastruktur und Radverkehrsnetz wurden durchgehend bessere als ausreichende Noten vergeben. Dies liegt im Wesentlichen am gut ausgebauten Leihradsystem (u. a. StadtRad) sowie der Freigabe von Einbahnstraßen für RadfahrerInnen in der Gegenrichtung, die stark vom ADFC betrieben wurde.

Hier die einzelnen Ergebnisse im Überblick:

 

 

Die drei Punkte, in denen Hamburg sich im Fahrradklimatest 2016 im Vergleich zu 2014 verbessert hat, sind entsprechend

  • öffentliche Fahrräder (Note 1,8),
  • Fahrradmitnahme im öffentlichen Verkehr (3,2) und
  • Fahrradförderung in jüngster Zeit (3,5).

Die einzelnen Punkte im Städtevergleich finden sich hier.

Nach wie vor staune ich darüber, dass immer mehr Hamburger Rad fahren. Dabei habe ich den Eindruck, dass auf den Strecken, die ich meist fahre, langsam eine kritische Masse an Radfahrenden erreicht wird: Der Überholabstand der Autofahrer wird größer, es wird weniger gehupt und auch die Zahl der Beinahunfälle nimmt ab. Zeit, dass dies mit einer besseren Verkehrsinfrastruktur einhergeht!

 

 

Erste VELO in Hamburg

 Am Sonnabend und Sonntag öffnet die VELO in der Rindermarkthalle ihre Türen. Damit findet diese Radmesse nach Berlin und Frankfurt erstmals in Hamburg statt. Das Programm klingt vielversprechend. Ein Fokus wird auf Lastenrädern liegen.  Unter dem Motto „Cargobike & Family“ heißt es:

Als eine der Mobilitätslösungen der Zukunft präsentiert sich das Lasten- bzw. Transportrad. Auch bei Paketzustellungen und im Wirtschaftsverkehr, vor allem aber auf den alltäglichen Wegen mit der Familie in der Stadt setzen Cargobike & Co sich durch. Betreut vom Berliner Lastenrad-Experten Arne Behrensen (cargobike.jetzt) und ergänzt um die „Familienflotte“ mit Kinder- und Laufrädern inklusive Kinderparcours und buntem Rahmenprogramm steht die Familie bei der VELO im Mittelpunkt!

Quelle: VELO Hamburg

Neben der Ausstellung werdem beim Cargo Bike Race Lastenradfahrende gegeneinander antreten. Das Finale findet am Sonntag, 14.5.2017 um 15h auf dem Deck der Rindermarkthalle statt.

VELOART beschreibt alles rund um klassische Räder. Le Vélo wird einige besondere Schmuckstücke ausstellen. ART ohne Bilder kann es natürlich nicht geben. hummelbike lädt dazu ein, Gedanken zum Thema Fahrrad zu Papier zu bringen. Am Sonntagmorgen um 10h30 startet außerdem der „Velo Classico Ride“ mit alten Rädern und entsprechend gewandeten Fahrern.

Besonders interessiert mich der Programmpunkt „Dreh deine Stadt„. Verschiedene Initiativen – u.a. der Volksentscheid Fahrrad Berlin – laden zum Barcamp für Mobilität und lebenswerte Städte ein. Den gesamten Sonnabend über wird im Centro Sociale zum Thema debattiert werden – 13.5.2017, 10-19h, Sternstraße 2, 20357 Hamburg.

Ein Highlight am Sonnabend wird die Ausfahrt der DRECKNECKS Hamburg BC sein. Mit ihren Cruisern werden sie um 15h an der Rindermarkthalle starten. An den Rädern gibt’s immer nicht nur immer etwas zu entdecken. Je mehr von ihnen unterwegs sind, desto beeindruckender sehen sie aus.

Bislang kenne ich die VELO eher als eine Messe der großen Aussteller, auf der bekannte Fahrradhersteller ihre Neuheiten zeigen. Insofern fand ich sie weniger interessant als die Berliner Fahrradschau, die trotz wachsender Größe weiterhin viele kleine und innovative Hersteller – von Rahmenbau über Accessoires und Bekleidung – präsentiert. Ich bin gespannt, wie sich die VELO in Hamburg präsentieren wird.

1 2 3 31