elbX – mein Neuer

„To cross or not to cross“ ist entschieden: Ja zum Crosser, ja zum Stahlrahmen, ja zum iconX der Velohelden!

Da ich Lust hatte, mir den Crosser selber zusammenzustellen und zu montieren, bat ich Christian von bikespresso um Rat. Welche Komponenten eignen sich, wo sind sie am besten zu bestellen und welche Größe muss der iconX-Rahmen haben? Glücklicherweise saß und fuhr ich gut auf OLIVE, einem Rad, dessen Komponenten er selber zusammengebaut hatte. So konnte ich fast alles 1:1 kopieren. Die Rahmenfarbe stand für mich fest: RAL 5020, ozeanblau. Genau in der Farbe hatte mich ein Veloheld Lane bei der Fahrradschau 2016 magisch angezogen. Entsprechend sollten die übrigen Elemente schwarz und gold sein.

Den Rahmen bestellte ich wegen der avisierten Lieferzeit von 2-3 Wochen zuerst, eine Woche später folgten die Komponenten. Im Wohnzimmer bildete sich rasch ein Kartonhügel und eines Abends wurde ich von meinem Nachbarn mit den Worten begrüßt: „Da ist ein Paket für dich angekommen, sind das Laufräder?? Was wird’s für ein Rad??“ Die Größe des Pakets wiederum, das u.a. die Mäntel enthielt, irritierte mich. Konnte es so klein sein? Ein Anfängerfehler: Darin befanden sich meine ersten Faltreifen! Leider dauerte die Lieferung des Rahmens dann doch länger, sodass er erst kurz vorm Abflug zu den Brompton World Championship Finals Ende Juli ankam. Also hieß es noch eine weitere Woche zu warten, bis wir endlich mit dem Aufbau beginnen konnten.

Da mein Werkzeugkasten recht übersichtlich ist, lud Christian seine halbe Werkstatt aufs Bullit und baute sie auf meinem Balkon wieder auf. Sorgfältig lagen sämtliche Komponenten ausgebreitet daneben. Es konnte losgehen.

Sofort zeigte sich die gute Verarbeitung des Veloheldrahmens: Die Innenlager und Scheibenbremsenadapter ließen sich sauber und problemlos eindrehen. Herrlich! Da hatte sich das Warten definitiv gelohnt. Nach und nach lagen weniger Komponenten auf dem Boden und aus dem Rahmen wurde ein schicker Crosser mit allem Drum und Dran. Gut, das „wir montieren einen Crosser“ ist recht weit gefasst – im Wesentlichen reichte ich an. Immerhin gelang es mir auf Anhieb, die Faltreifen auf die Felgen zu ziehen. So wunderschön sieht er nun aus:

 

Die ersten Fahrten liegen hinter uns. Er fährt sich wunderbar.

Noch experimentiere ich mit der Sitzposition und überlege, ob ich den Vorbau ggf. gegen einen kürzeren austausche. Mal schauen. Nächste Woche geht’s mit elbX auf die erste längere Strecke. 🙂

Brompton – rideable for women? (engl.)

Über einen Freund erreichte mich die Frage einer Londonerin, wie sich so ein Brompton aus weiblicher Sicht fährt. Ist es komfortabel, nur für technikverliebte Männer gebaut, lässt es sich gut lenken, ist der Sattel bequem,..? Voilà also mein erster englischer Beitrag.

A friend transferred the question of a Londoner to me. She’s interested in a woman’s view on the Brompton. Here is my personal view on questions like „often bikes are designed with men in mind […] does it feel too heavy, does the seat feel comfortable, is it manoeuvrable, etc?“.

To start: I really like riding mine! It accompanies me for two month now, another month to go. I got it for three months to test. Now I’m not sure if I really want to give it back or better buy it.
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Mein kleines grünes Pony

In Leipzig entdecke ich regelmäßig interessante Räder. Vom farbenfrohen Fixie über wilde Konstruktionen & Anbauten Marke Eigenbau zu wunderschönen alten Diamanträdern.

Das „kleine grüne Pony“ fiel mir erst auf den zweiten Blick auf.

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"Mein kleines grünes Pony"

Während ich noch dachte „schöner, gut erhaltener Stahlrahmen“, entdeckte ich den Schriftzug.

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Mein Rad in der Radwelt

In der aktuellen Radwelt werden leichte Trekkingräder auf ihre Alltagstauglichkeit getestet. Dabei sind vier Aluräder, ein Carbonrad und „mein“ Stahlrahmenrad.

Mein Rad
Mein Rad

Beim ersten Überfliegen der Ergebnisse freute ich mich über die höchste Prozentzahl in der Alltagstauglichkeit – 90%. Größer wurde die Freude beim Lesen des letzten Satzes im Fazit „Ein tolles Rad.“

Beides kann ich uneingeschränkt bestätigen.

Immer wieder überlege ich, mir ein Fixie o.ä. für den Spaß in der Stadt zuzulegen. Bislang habe ich dies nicht in die Tat umgesetzt. Mein Rad ist ähnlich schwer wie das urbike, das ich Probe gefahren bin. Dazu bin ich Dank der 8-Gang-Nabenschaltung meist als erste „weg von der Ampel“, was mir mit dem Fixie nicht gelingen würde.

So schaue ich weiter interessiert in die Schaufenster der Radhändler, fand bisher aber nichts, was meinem Steel Lite Lady das Wasser reichen konnte.