Coffeeneuring VI – Näscherei

Eine Fahrt ins Paradies war meine sechste Coffeeneuringfahrt 2017. Fietes Tretlager musste ausgetauscht werden und ich nutzte die Gelegenheit statt auf direktem Weg zurückzufahren, einmal um die Alster zu fahren. Angesichts des Nieselwetters keine gute Entscheidung, da die Ostseite der Alster dann eher einem Schlammparkour gleicht. Es wird Zeit, dass auch hier endlich etwas für den Radverkehr getan wird!

Da lag die Näscherei genau richtig am Ende meines Alsterweges. Mein Brompton mit reinzunehmen ist hier kein Problem. Der Café ist einer der besten in Winterhude. Nun habe ich auch erfahren warum: Er wird aus Bohnen der Hamburger Kaffeerösterei gebraut, die ich beim Coffeeneuring 2015 entdeckt hatte und bei der ich seitdem öfter Kaffee kaufe. Der von mir wegen des leckeren Baisertoppings gewählte Kuchen war gut, hätte mir etwas mehr Früchte gewünscht oder den sonst von mir präferierten Butterkuchen wählen sollen. Da werde ich wohl bald wiederkommen.

 

English Summary:

  1. Näscherei, Hamburg
  2. Nov 15th, 2017
  3. Latte machiato & fruit cake
  4. I included the coffeeneuring into my ride to the Brompton Store where Fiete got its new bottom bracket. Bike lanes are partially available but the eastern part of the Alster lake was more like a muddy section. So coffee & cake were deeply needed.
  5. 12.8 km (7.95 miles)

Coffeeneuring V – hüftgold

Die fünfte Coffeeneuringfahrt 2017 war kurz, quasi einmal um die Ecke ins Hüftgold. Wegen der leckeren, selbst gebackenen Kuchen & Torten dort sowie die gemütliche Atmosphäre sollte es trotzdem eins meiner Ziele in diesem Jahr sein. Drinnen erwartete uns eine große Auswahl an Torten. Da ist mein erster Gedanke meist: „Schnell das erste Stück essen und gleich das nächste aussuchen!“ Das große Stück schwedischer Mandeltorte war so lecker und gehaltvoll, dass das kosten eines anderen Kuchens undenkbar war. Ein guter Grund, bald wieder herzukommen.

Die Fahrt dorthin ist unspektakulär und biete alles, was in Hamburg verbessert werden muss: unbenutzbare Radwege, Verkehrsteilnehmer gefährdende Falschparker, zugeparkte Kreuzungen, .. – und das auf rund vier Kilometern Hin- und Rückweg.

 

English Summary:

  1. hüftgold, Hamburg
  2. Nov 8th, 2017
  3. Latte machiato & yummie swedish cream almond cake
  4. Biking in that area isn’t really fun as streets are blocked by parked cars. But the cake is worth it 🙂
  5. 4 km (2.49 miles)

 

 

 

 

 

Slalom am Hofweg

Ganz gleich zu welcher Zeit ich am Hofweg Rad fahre, alle paar hundert Meter bietet sich dieses Bild:
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Der Schutzstreifen als Parkweg, dazu Autoverkehr, der mich, die ich das parkende Auto überhole, dabei möglichst dicht überholt. Von den vorgeschrieben 1,5 m Abstand ganz zu schweigen, freue mich, wenn es mehr als 30 cm sind.
Immerhin parken vor Ampeln meist keine Autos. So stellte ich positiv überrascht fest, dass Radfahrer bei rot etwa einen Meter vor den Autos warten sollen und damit deren toten Winkel vermeiden:

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Zum Glück nicht benutzungspflichtig..

Warum es auf beiden Seiten der Papenhuder Straße einen „Radweg“ gibt, ist mir ein Rätsel. Insbesondere beim Anblick dieses jeweils ca. 70cm breiten Streifens, der teils gepflastert, teils aus Schotter besteht, gerne beparkt wird.

Vom Hofweg kommend bat sich heute folgendes Bild:image

Schon im Winter war ich erstaunt, ob des Zustandes des Radweges auf der anderen Straßenseite (unterstes Bild)..

Radfahren im Winterhuder Weg

Regelmäßig werde ich im Winterhuder Weg von Autos angehupt, wenn ich dort auf der Straße radel. Die Straße ist oft nicht gleichzeitig in beide Richtungen befahrbar, da recht kreativ geparkt wird. Da erscheine ich radfahrend als zusätzliches Hindernis. Ein Blick auf die vorhandenen Radwege genügt, um zu verstehen, warum diese keine Alternative sind:

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Immerhin konnte ich bei dem oben abgebildeten Weg kein blaues Radwegschild finden.

In die andere Richtung ist der Gehweg für Radfahrer freigegeben:

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Zu Beginn ist dieser sogar noch relativ breit, verengt sich dann schnell mit dem für Hamburg typischen Belag aus ca. 50×50 cm großen, nicht planen Platten im Wechsel mit Schotter.

Da bleibe ich weiterhin auf der Straße!