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Raum für Fahrradkultur in Hamburg

Freitag ist es soweit, die neuen Flächen des „Raum für Fahrradkultur“ werden geöffnet. Radpropaganda und Nonstop Schwitzen laden ein, dies gebührend zu feiern. Los geht’s am 15. Januar 2016 ab 19h im Erdgeschoss der Kutscherhäuser im Gängeviertel, Caffamacherreihe 28a-b.

So wird er aussehen, der „Raum für Fahrradkultur“.

Was sich hinter dem „Raum für Fahrradkultur“ verbirgt, beschreibt Radpropaganda auf seinem Blog:

„Geplant ist eine Symbiose aus Werkstatt, Café, Bar, Bibliothek, Küche und Veranstaltungsraum. Ein zentraler, offener Ort für alle Menschen der Stadt. Ein Ort zur Förderung und Wahrnehmung des Fahrrades. Ein Ort des Austauschs, der Theorie & Praxis und des Empowerments. Ein Ort der Wissensentwicklung, Verteilung und Nutzung, ein Ort für Laienund ExpertInnen, unabhängige, nicht-kommerzielle Fahrradproduktion, Thinktank und Treffpunkt; eben ein Ort für Fahrradkultur!

Erklärte Ziele sind die Förderung von Fahrradnutzung und -kultur, die Mitgestaltung von Verkehrspolitik und Stadtplanung im Großen und im Kleinen; mit konventionellen und unkonventionellen Mitteln.

Der „Raum für Fahrradkultur“ ist non-profit und wird von ehrenamtlichem Engagement getragen; zur Finanzierung sind wir deshalb auf Spenden angewiesen. Alle Einnahmen des Abends werden für die Sanierung und Einrichtung der Räumlichkeiten verwendet.“

Quelle: Radpropaganda

Ich bin gespannt und freue mich insbesondere auf den Austausch rund ums Rad.

Bis Freitag!

Veloyo ermöglicht mobile Fahrradwerkstatt

Oft höre ich von Kollegen und Freunden „Ich würde ja mehr Rad fahren, aber ich muss es erst noch aus dem Keller holen und fahrtüchtig machen / zum Radladen bringen.“.  Ein – zugegeben – mir unbekannter Zustand. Mindestens ein Rad ist immer fahrtüchtig. Sollte dies ausnahmsweise nicht der Fall sein, stehen die roten Stadträder an jeder Ecke bereit. Aber wie kann denjenigen geholfen werden, deren Räder im Keller einstauben?

Letzte Woche traf ich mich mit Constanze und Sebastian von Veloyo, um von ihrer Lösungsidee zu erfahren.

Im Betahaus viel über Veloyo erfahren, die Begeisterung spüren

Treffen im Betahaus, um viel über Veloyo zu  erfahren, die Begeisterung zu spüren.

Sebastian, einer der beiden Gründer von Veloyo, lebte in Kopenhagen, wo 45 % der Menschen das Fahrrad für ihre täglichen Wege nutzen.  Dort steht bei vielen ein zweites Rad bereit, falls das erste defekt ist. Damit kann das Schieben zur Werkstatt und das Abwarten der Reparatur herausgezögert werden. Irgendwann kommt man aber um die Reparatur nicht mehr herum. Warum also nicht die Werkstatt bzw. den Mechaniker zum Rad bringen? Weiterlesen