Was in Hamburg so Radweg heißt

Die meisten sogenannten Radwege auf den Strecken, die ich im Alltag fahre, sind am ehesten noch als „netter Versuch“ zu beschreiben.
Wer denkt sich Radwege aus, die maximal einen Meter breit sind, dabei oft an einer Seite durch hüfthohe Metallgeländer von der Straße separiert?image

Sind Fußgänger auf dem Gehweg, ist überholen hier nicht möglich ohne zu riskieren, dass einer der Radfahrer mit dem Lenker am Metallgeländer hängen bleibt. Dazu eignen sich die Metallgeländer hervorragend als Kreuzberger Bügel, so dass oft Räder daran festgeschlossen sind – die bereits schmale Radspur wird noch enger.

Zur Zeit werden die Radwege zu Slalom- und Crosstrecken: entweder liegt ein ausrangierter Weihnachtsbaum quer über dem Weg, drückt eine Baumwurzel den Weg hoch oder es bilden sich bei Regen dicke Schlammpfützen.image

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Warum werden Weihnachtsbäume oder Mülltonnen wie selbstverständlich auf den Radweg gestellt? Es käme kaum jemand auf die Idee sie auf die Straße zu stellen.

Ich bleibe vorerst mit dem Fahrrad auf der Straße.

Uferstraße ist Fahrradstraße – ich möchte mehr davon!

Statt Rad zu fahren, gab es an Neujahr den inzwischen traditionellen Spaziergang an die Alster. Zufällig sah ich dabei erstmals die an der Eilbek eingerichtete Fahrradstraße. Großartig –  eine komplette Straße umfunktioniert zu einem gigantischen Radweg mit breiten Spuren für jede Fahrtrichtung. Gut, der ein oder andere Holländer oder Kopenhagener mag da nur müde schmunzeln, […]

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to spike or not to spike

Fest entschlossen, mir heute mein eigenes Weihnachtsgeschenk zu kaufen, erkundigte ich mich beim Fahrradhändler meines Vertrauens nach seinen Lagerbeständen. Spikes standen auf dem Wunschzettel. Ein Gespräch mit passioniert radfahrenden Freunden gestern Abend führte allerdings zunächst zu einem Mantelvergleich: mein Continental vs. deren Marathon Schwalbe, einmal der normale, einmal der unplattbare. Schnell zeigte sich, dass mein […]

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