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Gestohlenes Rad auf Fahrradportal wiederfinden

Seit heute können Hamburger auf dem Fahrradportal der Polizei nach ihren gestohlenen Rädern suchen. Dort sind Fotos von Rädern aufgelistet, die die Polizei sichergestellt hat, und weitere, die auf dem Handy eines überführten Fahrraddiebes sichergestellt wurden. Letztere wurden für Inserate auf ebay verwendet. Für alle Betroffenen lohnt sich ein Blick in die Liste.

Screenshot des Fahrradportals der Polizei Hamburg

Screenshot des Fahrradportals der Polizei Hamburg

Schon seit einiger Zeit ist die Polizei Hamburg in den sozialen Medien vertreten. Gerade für Verkehrs- und Fahrradthemen lohnt sich das Folgen: facebook @polizeihamburg , twitter @PolizeiHamburg.

Paris auf dem Weg zur fahrradfreundlichen Stadt

Zwei Jahre lebte ich in Paris – 2009 & 2010. Beim Umzug wurde ich seltsam angeschaut, als ich darauf bestand, dass meine Wohnung eine sichere Abstellmöglichkeit für mein Rad bieten sollte. Die wildesten Aussagen hörte ich von der Immobiliendame: „Ein Rad?? Aber warum?“, „..diese Wohnung ist super, hat ein Zimmer mehr als gewünscht, da können Sie Ihr Rad abstellen..“ [3. Stock Altbau ohne Aufzug!], „Sie immer mit Ihrem Rad“, usw. Schlussendlich fand ich eine Wohnung, zu der sogar ein eigener Abstellraum für Räder gehörte. Leider behielt die gute Dame recht: Als ich nach zwei Jahren zurück nach Hamburg zog, vergaß ich mein Rad fast im Abstellraum. Es war verstaubt, die Reifen luftleer. Angesichts des Pariser Verkehrs bin ich kein einziges Mal darauf gefahren, legte dafür so viele Strecken zu Fuß zurück wie nie zuvor. In einem Sommer ließ ich mich überreden ein vélib (StadtRad) zu mieten, fuhr ängstlich nach hinten schauend damit nach Hause. Glücklicherweise waren im August fast nur Touristen in der Stadt, die vor Überwältigung eh vorsichtig fuhren. Soweit mein Bild vom Radfahren in Paris.

Seit etwa 2013 höre ich immer öfter, dass Paris sich zur fahrradfreundlichen Stadt entwickelt, und kann es kaum glauben. Anne Hidalgo, die Bürgermeisterin setzt sich stark für eine lebenswerte Stadt ein: sei es die Umwandlung von Bürogebäuden in Wohnraum, Begrünung der Straßen, das Fahrverbot für alte Diesel in der Stadt oder bessere Bedingungen für Rad- und Fußgänger. Zeit, endlich alte Freunde in Paris zu besuchen und mir selbst ein Bild zu machen.

Radfahren gegen die Einbahnstraße erlaubt

Radfahren gegen die Einbahnstraße erlaubt

Schon vor der Haustür einer Freundin im 14. Arrondissement überraschte mich die Straßenmalerei: Radfahren gegen die Einbahnstraße war hier ausdrücklich erlaubt. Weiterlesen

Rad anschließen – suboptimal

Das Rot des Rades fiel mir sofort ins Auge. Ein gut gepflegtes Hollandrad, sorgfältig an den Kreuzberger Bügel geschlossen. Trotzdem irritierte mich etwas.

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Erst auf den zweiten Blick sah ich’s: der Schlüssel fürs Rahmenschloss steckte..

Veloyo ermöglicht mobile Fahrradwerkstatt

Oft höre ich von Kollegen und Freunden „Ich würde ja mehr Rad fahren, aber ich muss es erst noch aus dem Keller holen und fahrtüchtig machen / zum Radladen bringen.“.  Ein – zugegeben – mir unbekannter Zustand. Mindestens ein Rad ist immer fahrtüchtig. Sollte dies ausnahmsweise nicht der Fall sein, stehen die roten Stadträder an jeder Ecke bereit. Aber wie kann denjenigen geholfen werden, deren Räder im Keller einstauben?

Letzte Woche traf ich mich mit Constanze und Sebastian von Veloyo, um von ihrer Lösungsidee zu erfahren.

Im Betahaus viel über Veloyo erfahren, die Begeisterung spüren

Treffen im Betahaus, um viel über Veloyo zu  erfahren, die Begeisterung zu spüren.

Sebastian, einer der beiden Gründer von Veloyo, lebte in Kopenhagen, wo 45 % der Menschen das Fahrrad für ihre täglichen Wege nutzen.  Dort steht bei vielen ein zweites Rad bereit, falls das erste defekt ist. Damit kann das Schieben zur Werkstatt und das Abwarten der Reparatur herausgezögert werden. Irgendwann kommt man aber um die Reparatur nicht mehr herum. Warum also nicht die Werkstatt bzw. den Mechaniker zum Rad bringen? Weiterlesen

Warum ich Rad fahre

Vielen Dank für den Gastbeitrag an 2radlerHH!

Kürzlich im Sommer, im Norden Hamburgs. Zwei Kinderräder auf dem Weg. Das eine etwas spontaner abgestellt als das andere. Die beiden Jungen spielen im Bach.

[photo by @2radlerHH]

[photo by @2radlerHH]

Ich denke, wie spontan ist das, und dass ich mein Fahrrad auch so hingeschmissen habe, manchmal, zumindest mein selbstgebautes Crossbike, das alte 24er meiner Schwester mit einem Bananensattel und Chopperlenker.

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