Schlagwort: Fahrradstraße

Entspanntes Fahren am Westufer der Alster?

HarvestehuderWeg_FahrradstrasseViele Diskussionen gab’s schon um die Fahrradstraße Harvestehuder Weg. Inzwischen sieht sie immerhin nach einer Fahrradstraße aus, mit großen Radsymbolen in beide Fahrtrichtungen, ohne Parkplätze direkt auf der Fahrbahn. Aber wie fährt es sich darauf?

Vor einigen Monaten war ich überrascht, wie gut die Straße angenommen wurde, als ich ausnahmsweise am Westufer der Alster entlang fuhr. Der Feierabendverkehr war gegen 18:30 relativ entspannt, Radfahrer waren in der Mehrzahl. Zu meinem Erstaunen hupte oder drängte kein Autofahrer (wie ich es noch aus dem Winter erinnerte), vielmehr fuhren sie Nahe der 30 km/h, die in Fahrradstraßen gelten. Auch an diesem Wochenende fuhr es sich ruhig. Die einzige Situation, die fast zu einem Zusammenstoß führte, wurde von einer querenden Radfahrerin ausgelöst, die mir den Weg abschnitt, es nicht einmal bemerkte und mich zum Bremsen zwang.

Von der Krugkoppelbrücke kommend, endet die Fahrradstraße am Anleger Rabenstraße. Mit dem Alsterufer, schließt sich eine eingeschränkte Weiterlesen

Die kürzeste Fahrradstraße Hamburgs?

Vor einiger Zeit hörte ich von der vermeintlich kürzesten Fahrradstraße Hamburgs, die sich am Ende des Radweges am Großmarkt entlang befinden sollte. Da geht’s zwar durch aufgestellte Pfeiler – was präzises Fahren insbesondere aus Richtung Entenwerder notwendig macht – aber dass dieses lütte Stück eine Fahrradstraße sein sollte, war mir neu. Auf der gestrigen Fahrt nach Kaltehofe schaute ich’s mir an. Tatsächlich, direkt nach den Pfeilern beginnt eine Fahrrastraße..

Beginn & Ende der Fahrradstraße auf einem BIld

Beginn & Ende der Fahrradstraße auf einem BIld

..und endet rund 70m weiter an der B75. Weiterlesen

Fahrradstrasse?

Ab und zu frage ich mich, was eine Straße zur Fahrradstraße macht. Ohne nach der Definition zu suchen, würde ich eine Straße erwarten, in der
– Platz sowohl für langsamer als auch schneller fahrende Radler ist,
– ausreichend Platz für Zweirichtungsverkehr ist,
– wenige, anwohnende Autofahrer mit angepasster Geschwindigkeit fahren,
– der Straßenbelag einheitlich und gut zu befahren ist.
Spontan denke ich an die Uferstraße, die dem ziemlich Nahe kommt.

Beim Versuch der Veloroute 3 zu folgen, fuhr ich in die Rutschbahn.

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Sie ist als Fahrradstraße ausgewiesen. Allerdings für Kraftfahrzeuge freigegeben, dazu links und rechts komplett beparkt. Letzteres macht aus dieser Straße eher ein Sträßchen.
Warum ist diese Straße Fahrradstraße?

> Mir kommt sie viel mehr wie eine für den radfahrenden Zweirichtungsverkehr freigegebene Einbahnstraße vor!

Fahrradstraße in Bremen

Bei einer Stippvisite in Bremen traf ich aus heiterem Himmel auf eine Fahrradstraße. Gut, „aus heiterem Himmel“ trifft es nicht ganz. Es war düster, nieselig, dabei erst halb sechs. Ich dachte mir, wenn ich schon kein Rad dabei habe, laufe ich eben aus dem Ostertorviertel zum Bahnhof. Kann ja nicht so weit sein. Es zog sich länger als gedacht. Beim Blick in eine kaum befahrene Straße sah ich sie dann:
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Immer wieder schön!
Warum sie wohl so wenig befahren war? Liegt vielleicht an der Lage? Kurz nach dem Passieren der Radstrasse wurde es noch dunkler. Ich sah das vom Hamburger Kiez bekannte Schild, dass ich kein Messer und keine Schusswaffe dabei haben dürfte. Kurz darauf wurde ich informiert, dass ich auf dem nächsten Teilstück zu meiner eigenen Sicherheit gefilmt würde – allerdings erst ab 20:00.

Sonne auf der Fahrradstraße

Die zur Fahrradstraße gewordene Uferstraße entdeckte ich im vergangenen Winter. Nun bei milden Frühlingstemperaturen fährt es sich hier noch angenehmer:

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Neben erfreulich vielen Kreuzberger Bügeln gibt es auch einige Stationen der roten Stadträder.

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Positiv überraschte mich, dass auf die Fahrradstraße ein gut befahrbarer Radweg durch den Park am Eilbektal folgt, der bis zur Kreuzung an der S Friedrichsberg reicht.

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Von solchen Fahrradstraßen und Radwegen möchte ich mehr!