Kategorie: RadWeg

Radwege oder was so dafür gehalten wird

Alster Fahrradachsen – 2. März 2017 Infoveranstaltung zu Bellevue & Schöne Aussicht

Die Umsetzung der Alster Fahrradachsen geht mit dem Abschnitt Bellevue / Schöne Aussicht in die nächste Runde. Am 2. März 2017 bei einer Informationsveranstaltung stellt der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) den aktuellen Planungsstand vor:

Am 2. März 2017 stellt der LSBG den aktuellen Planungsstand mit verschiedenen Varianten im Rahmen einer Informationsveranstaltung vor. Die Varianten können ab 17.00 Uhr im Literaturhauscafé (Schwanenwik 38) angeschaut werden, die Vorstellung und Erläuterung der Planung beginnt um 18.00 Uhr. Alle Interessierten sind herzlich zur Vortragsveranstaltung zu den aktuellen Planungen und eingeladen, bei der unter anderem auch die Radverkehrskoordinatorin, Frau Kirsten Pfaue, eine Grußwort sprechen wird. Im Anschluss haben alle Teilnehmer und Besucher die Möglichkeit, mit den anwesenden Planern ins Gespräch zu kommen sowie Anregungen zu geben und Fragen zu stellen.

Planungsstand Alster Fahrradachsen (Quelle: hamburg.de)

Bereits vor dem Planungsbeginn war an mehreren Tagen ein Infomobil vor Ort, an dem alle Interessierten an insgesamt fünf Standorten ihre Meinungen, Anregungen, Erfahrungen und Ideen einbringen konnten.

Quelle: hamburg.de

 

 

Hier auch der Link zum Einladungsflyer des LSBG.

Bitte kommt zahlreich, um die Belange der RadfahrerInnen zu vertreten!

​Anderes Land, andere Infrastruktur, Sitten & Fahrzeugliebe

Über einen Monat habe ich gerade auf Bali verbracht. Eine (zu lange) Zeit ohne Rad zu fahren. Bei der hiesigen Infrastruktur, den Vehikeln und gefühlt nicht vorhandenen Verkehrsregeln fehlt es mir nur bedingt. Dazu ist Bali für mich vergleichbar mit den Alpen – viel zu bergig!

Straßen und Gehwege sind in vielen Aspekten eine Herausforderung. Es beginnt mit dem Belag. In größeren Ortschaften sind die Straßen durchaus geteert, aber meist übersäht mit Schlaglöchern und Rissen. Manchmal bin ich sogar Rad- oder Rollerspuren begegnet. Da sie meist zugeparkt waren, habe ich sie oft nicht auf den ersten Blick erkannt. Passenderweise gab’s Anfang Februar einen Artikel in der „The Jakarta Post“, der den Protest von Radfahrern gegen die Nutzung der Radstreifen von motorisierten Zweiradfahrern auf Jakarta thematisierte.

„The Jakarta Post“ berichtet über Radprotest

Im Dunkeln zu gehen oder Roller zu fahren birgt manche Überraschung. Glücklich ist, wer eine Taschenlampe dabei hat oder dessen Vorderlichter am Roller funktionieren. Insbesondere die Gehwege sind nicht ohne. Weiterlesen

Tempo 30 in Hamburg beantragen – so einfach geht’s

Der ADFC Hamburg unterstützt Hamburger Bürger nun online, Tempo 30 zu beantragen.

Screenshot der Tempo 30 Antragsseite des ADFC Hamburg

Screenshot der Tempo 30 Antragsseite des ADFC Hamburg

Warum Tempo 30? Weiterlesen

Podiumsdiskussion zu Hamburger Velorouten

Diskussion Velorouten am 10.11.2016

Diskussion Velorouten am 10.11.2016

Die Hamburger Velorouten*, ihre notwendige Verbesserung und ihr auch Ausbau waren in den letzten Monaten immer wieder Thema in den Hamburger Medien. Diese Woche lädt der ADFC Hamburg zu einer Podiumsdiskussion zur Qualität der Velorouten ein. Dabei soll es u. a. um die folgenden Fragen gehen:

  • Welche Qualität müssen diese Wege besitzen, um diesem Anspruch gerecht zu werden?
  • Welche Standards müssen in der Planung, beim Bau und bei der Instandhaltung der Velorouten eingehalten werden?
  • Wie ist der aktuelle Stand der Dinge beim Ausbau des Netzes in Hamburg?

Quelle: ADFC Hamburg

Mit einem Fachvortrag des Kölner Stadtplaners Jörg Thiemann-Linden beginnt die Veranstaltung. Anschließend wird ein heterogen besetztes Podium diskutieren: Weiterlesen

Fahrradfreundliches Lecce (Italien)

Im Juli hatte ich das Glück, Lecce entdecken zu dürfen. Die kleine Stadt in Süditalien (Nahe Brindisi) hat einen wunderschönen, historischem Stadtkern. Schon beim Ankommen war ich erstaunt: Der Bus hielt außerhalb der Stadtmauer, es seien nur fünf Minuten zu Fuß in den Kern wurde mir gesagt. Kurz war ich irritiert. War ich gerade wirklich in Italien angekommen? Dem Land, das für mich das Auto- und Rollerland schlechthin ist? In dem Radfahren sehr professionell betrieben wird, mir aber im Alltag nicht bekannt ist? Ein Hoch auf meine Vorurteile, die sich auf Rom- und Mailandbesuche stützen und durch Erzählungen römischer Radfahrer bestätigt wurden. In Lecce konnte ich sie direkt einstampfen.
An der Stadtmauer prangte dann auch gleich ein Schild, das ein Parkverbot für den gesamten Kern anzeigte. Weiterlesen