Mit Ayk in Lednice

Es war ein Fest! Ende September lud Cyklospeziality, der tschechische Bromptonimporteur, zu den tschechischen und slowakischen Bromptonmeisterschaften in Lednice ein. Für mich eine gute Gelegenheit erstmals Tschechien zu bereisen und dabei auch noch ein Rennen zu fahren. Lednice liegt mitten in einer Weingegend im Dreiländereck Österreich – Tschechien – Slowakei, südlich von Brünn. Das hieß Ayk gut zu verpacken, um mit ihm nach Wien zu fliegen und dort ein wenig zu flanieren, bevor’s mit dem Zug weiter nach Breclaw (Lundenburg) ging.

Vor Ort wurde ich von tschechischen Bromptonauten herzlich Willkommen geheißen und wir fuhren direkt einmal die Strecke für Rennen am nächsten Tag ab. Ein Abstecher zum Schloss Lednice, das sich in der Kulturlandschaft Lednice-Valtice der UNESCO-Welterbeliste befindet, durfte nicht fehlen. Die wunderschöne Schloss- und Gartenanlage strahlte bei Sonnenschein. Start und Ziel des Rundkurses war die Burgruine des alten Jagdschlosses Janův hrad.

Das Bromptonrennen war eingebettet in ein Radfestival, sodass am Sonnabend diverse, teils außergewöhnliche Fahrräder getestet werden konnten. Leider nieselte es etwas, was der Stimmung aber keinen Abbruch tat. Ich finde es immer wieder schön zu beobachten, wie fröhlich und glücklich Bromptonauten sind, sobald sie aufeinandertreffen. Schon bei der Registrierung wurde ich überrascht, hörte hinter mir unverhofft mit italienischem Akzent „Miriam, you’re here! Great to see you again.“ Beim Umdrehen entdeckte ich unverhofft Cesare, den ich gemeinsam mit seiner deutschen Freundin im letzten Jahr beim Feiern nach den Brompton World Championship Finals kennengelernt hatte. Die Bromptongemeinde ist doch klein. Herrlich.

Nun stand aber erst einmal Bike-Polo auf dem Programm. Für mich etwas komplett Neues. Mein Rennbrommie Ayk mit seinem 64er-Kettenblatt eignete sich nicht recht und ich durfte mir einen 6-Gang-M-Type leihen, der mir kleine Gänge offerierte. Gespielt wurde in Mannschaften à zwei Personen sieben Minuten lang gegeneinander. Gleich im ersten Spiel hatten wir die späteren Sieger als Gegner, die schon die letzte halbe Stunde fleißig den Ball übers Feld getrieben haben. Diesen Vorsprung konnten wir nicht einholen, schlugen uns aber respektabel bei glitschigem Untergrund. Nach dem ersten entsetzten Blick meines Gegners, als ich den Ball links neben mir mit dem Schläger in der rechten Hand schlagen wollte und letzteren zu diesem Zweck einmal über meinen Kopf schwang, verkniff ich mir solche Manöver. Gewinnen durch k.o. sollte es nicht werden. Ich hatte das Spiel getrackt und war erstaunt, dass ich tatsächlich einmal das gesamte Feld abgefahren hatte, ein lustiger Anblick. Bike-Polo mit Brommies ist tatsächlich ein großer Spaß. Allerdings wurde der Niesel heftiger und ich muss zugeben, dass wir vorzogen nicht weiter anzutreten sondern uns und unsere Räder fürs Rennen vorzubereiten.

Wie schon in London, setzte pünktlich zum Rennen der Regen ein. So war es eine besondere Herausforderung aufs Startsignal hin über den Rasen zu laufen oder besser zu glitschen, Ayk zu schnappen und aufzuklappen, um auf die Strecke zu gehen. Irgendetwas hakte beim Aufklappen, sodass ich über ein Dutzend Bromptonauten vor mir hatte, als ich endlich in die Pedale klickte. Letzteres fuhr mir kurz als risikoreich durch den Kopf, da die ersten Meter bis zur Holzbrück nicht nur matschig, sondern lehmig waren und ich mich fragte, ob ich bei einem Sturz wohl aus den Klickis kommen würde. Der Gedanke verflog schnell, als es auf die kaum radbreite Brücke zuging. Über das rutschige Holz ging’s in das erste kurze Waldstück mit schottrigem Untergrund. Dies mochten meine Kousac-Schrauben nicht. Kaum war ich irgendwie um die 90°-Kurve auf den folgenden Asphalt geglitten, musste ich sie erst einmal nachziehen, um nicht zu riskieren, dass die Schellen bei > 30 km/h aufspringen. Da lag auch schon der Erste an der Seite, der in der Kurve zu sehr rutschte. Aus dem Augenwinkel sah ich noch, wie er wieder aufstieg und losfuhr, alles o.k. Nun folgte eine Strecke wie in Norddeutschland: gerade asphaltiert mit ordentlichem Gegenwind. Für mich eine gute Gelegenheit den ein oder anderen zu überholen, bevor es an den „Berg“ ging. „Berg“ hieß in dem Fall eine kleine Steigung, die ich, die ich die norddeutsche Tiefebene gewohnt bin, deutlich merkte. Zum Glück wurde ich durch die vielen Kurven im Dorf, das wir dabei durchfuhren, abgelenkt. Weiter ging’s auf eine fiese Kopfsteinpflasterpassage. Gerade die Nässe machte sie besonders herausfordernd. Dafür wartete am Ende mein Lieblingsstück: die geteerte, abfallende Bundesstraße. Die enge Kurve war bei Nässe wieder herausfordernd, was leider dem Ungarn, den ich gerade überholt hatte, zum Verhängnis wurde. Ich hörte nur noch das Geräusch von Metall auf Asphalt und lautes Klappern – später im Ziel erfuhr ich, dass ihm zum Glück außer einigen blauen Flecken nichts passiert war. Nun ging’s bergab, herrlich! Doch gerade, als ich zum nächsten Überholmanöver ansetzen wollte, bemerkte ich ein mir aus Hamburg nur allzu vertrautes Geräusch: Ein Bus rauschte heran und ich konnte gerade noch abbremsen und mich hinter den Bromptonauten setzen, zu dessen Überholen ich angesetzt hatte, bevor der Bus auch schon mit einem Meter Abstand an mir vorbeisauste. Puh. Wie der Bus da trotz Sperrung im Ort auf dieses kurze Stück Bundesstraße kam, ist mir immer noch ein Rätsel. Nun war ich gewarnt und ließ die folgenden Autos vorbei, bevor ich endlich überholen konnte. Dann kam auch schon die nächste enge Kurve. Nun ging’s über asphaltierte, teils aufgebrochene und mit Schotter übersähte Feldwege. Es zahlte sich aus, dass wir die Strecke am Tag vorher schon abgefahren waren, so konnte ich vermeiden bei den nächsten Überholmanövern in tiefe Schlaglöcher zu geraten. Auch die zwei ausgebüxten Pferde am Straßenrand wunderten mich nicht und ich konzentrierte mich darauf in den engen Kurven nicht wegzurutschen. Vor mir wähnte ich eine Dame mit Rock, die ich überholen wollte, aber ich kam einfach nicht dichter als 200 m an sie heran. Dazu wurde der Untergrund kurz vorm Ziel noch einmal herausfordernd mit Schotter und Lehm. Mit aller Kraft trat ich in die Pedale, legte mich in die letzte Kurve und kam hinter der Ziellinie so gerade aus den Klickis, bevor ich mit Ayk schon wieder auf dem Rasen stand. „Zweite geworden“, dachte ich, als mir schon zugerufen wurde „Du bist Erste geworden!“. Wow, damit hatte ich nicht gerechnet. Die vermeintliche Lady vor mir stellte sich nun als Herr mit einem etwas längeren Mantel heraus – ohne Rock.

Was für ein Rennen. Vorm Wettfalten blieb noch Zeit, trockene Klamotten anzuziehen und vor allem uns am leckeren Kuchenbuffet zu stärken. Dann ging’s schon weiter. Bei den Herren gewann Ivo, dessen schnelles Falten ich schon in London & letztes Jahr in Wien bewundern durfte. Wobei der Zweitplatzierte dicht dran war und mit der Routine des täglichen Pendlers eine beeindruckende Geschwindigkeit hinlegte.

 

Bei den Damen faltete ich am schnellsten, wobei meine Gegnerinnen gerade im ersten Faltteil ordentlich Geschwindigkeit vorlegten. Es war mein schnellstes Falten bisher: 7,604 Sekunden!

 

Es war ein wunderbarer Tag. Vielen Dank an die tolle Organisation von Cyklospeziality. Großen Dank auch an die tschechischen Bromptonauten, mit denen ich abends noch im Weinkeller feiern durfte. Dabei wurde der Abend ein wenig zur Siegesfeier: Mit dabei waren die beiden schnellsten Herren, ich als schnellste Lady, einer der Sieger im Bike-Polo und mit mir und den beiden ersten Herren auch noch die fixesten Falter, nicht zu vergessen, der Herr mit den am besten aufeinander abgestimmten Farben von Helm, Outfit und Schuhen. 🙂

 

In der lokalen Presse finden sich hier weitere Fotos, die auch Eindrücke vom Bike-Polo zeigen.

Die Fotos von Cyklospeciality auf können Facebook angeschaut werden.

 

Coffeeneuring IV – Ollies

Auch die vierte Coffeeneuringfahrt führte zu einem Café in Ostrava, Tschechien. Bei Ollies gibt’s leckere, frischgebackene Kuchen. Ein guter Grund für uns, hier vor der Sightseeingtour zur Stärkung einzukehren. Wieder war’s kein Problem die Bromptons mit an den Tisch zu nehmen. Zitronenkuchen und Schwarzwälderkirschtorte schmeckten köstlich. Gerade Letztere überraschte mich, da ich sie in Deutschland eher als fettig erfahren habe und normalerweise einen weiten Bogen um sie mache. Bei Ollies schmeckte sie leicht – darf man „fluffig“ sagen? – und jede einzelne Schicht lecker.

Köstliche Kuchen bei Ollies

Hin fuhren wir überwiegend über Nebenstraßen und die gut ausgebauten Radrouten. Auch der weitere Weg in die Innenstadt fuhr sich entsprechend entspannt. Zu meinem Erstaunen konnten wir die Brommies sogar mit auf den Turm des Rathauses nehmen, von dem es eine spektakuläre Sicht über die Stadt gab. Interessant war auch zu sehen, dass zwischen den Häusern noch einige Zechentürme erhalten waren. Das war mir im Vorbeifahren so gar nicht aufgefallen.

 

English Summary:

  1. Ollies, Ostrava, Czech Republic
  2. Oct 31st, 2017
  3. Fresh mint tea & citron tarte
  4. Ostrava provides a really good network of cycle routes. To start our sight seeing tour we used some of these cycle routes and also some smaller streets to ride to Ollies.
  5. 18.5 km (11.5 miles)

Coffeeneuring III – Sweet secret of raw

Die dritte Coffeeneuringfahrt verbanden wir mit einer Sightseeingtour durch Ostrava, Tschechien. Die dortigen Velorouten verdienen ihren Namen. Meist führen sie abseits großer Straßen über eigene, recht breite Radspuren oder sind gut separiert vom Autoverkehr. Solche Routen hätte ich auch in Hamburg gerne! Durch Wohngebiete und Felder ging’s zunächst nach Süden an die Ostravice, einen Fluss, der in Ostrava in die Oder fließt und früher Grenzfluss zu Polen war. Am Fluss entlang führte ein gut ausgebauter Radweg bis ins Stadtzentrum.

Zum Café kehrten wir bei „Sweet secret of raw“ ein – die Bromptons selbstverständlich mit dabei. Das Café ist noch recht neu und schön hell eingerichtet. Der sogenannte „raw cake“ (= Rohkostkuchen, sprich nicht gebackener Kuchen) war köstlich. Die Kombination aus Kokos und grüner Gerste aß ich zum ersten Mal und war versucht, gleich noch weitere Stücke mit nach Hause zu nehmen.

Jedem, der Ostrava besucht, kann ich dieses süße Café und insbesondere die köstlichen Kuchen empfehlen!

 

 

English Summary:

  1. Sweet secret of raw, Ostrava, Czech Republic
  2. Oct 28th, 2017
  3. Cappucino & raw cakes
  4. Ostrava provides a really good network of cycle routes. After cycling a bit out of the city, coming back along the river Ostravice and some sight seeing we stopped at the raw food café.
  5. 36.3 km (22.6 miles)

Coffeeneuring I – Zollenspieker Fährhaus

Die erste Coffeeneuringfahrt 2017 führte uns zum Zollenspieker Fährhaus im Südosten Hamburgs. Mit den Brommies fuhren wir mitten in Hamburg los gen Vierlande. Auf den Entenwerder Ponton schien die Sonne so verführerisch, dass wir hier schon die erste Pause einlegten und die Gesichter in die Sonne hielten. Weiter ging’s über Kaltehofe auf den Marschbahndamm, der nur für Radfahrer & Fußgänger freigegeben ist und gut ausgebaut zum Zollenspieker führt.

 

Sonntag, Herbstferien und Sonne lockten nicht nur uns dorthin. Ich war so überwältigt von den Massen, dass ich noch nicht einmal ein Foto von dem Gewusel machen konnte. Motorräder strahlten frisch geputzt, die Lautstärke war ohrenbetäubend, Rennradfahrer blieben eher oben auf dem Deich, Oldtimer wurden stolz vorgefahren. Mit gefalteten Brommies gingen wir fix ins Zollenspieker Fährhaus. Netterweise bemerkte ein älteres Ehepaar unsere Suche nach einem freien Tisch und lud uns direkt zu sich ein. Capuccino & Apfelkuchen waren schnell bestellt, nur dauerte es bis wir erst den Café und eine gefühlte halbe Stunde später den Apfelkuchen bekamen. Schade, zusammen hätte es besser geschmeckt. Später erfuhren wir, dass mehr als die Hälfte des Personals an dem Wochenende ausgefallen war, kein Wunder, dass es etwas holprig zuging.

Zurück ging’s mit der Fähre über die Elbe nach Hoopte, um auf der anderen Elbseite wieder nach Hamburg zu gelangen. Leider führte die Strecke bis zu den Elbbrücken vor Wilhelmsburg an einer Bundesstraße entlang. Da würde ich beim nächsten Mal lieber wieder durch die Vier- und Marschlande zurückfahren. Immerhin haben wir auf der Wilhelmsburger Elbinsel so noch eine schöne Strecke durch ein dorfartiges Wohngebiet entdeckt.

Fazit: Die Strecke von Ententwerder über Kaltehofe und den Marschbahndamm fährt sich auch bei gutem Wetter entspannt. Auch wenn’s zurück an der Bundestraße entlang ging, war’s ein schöner Ausflug.

 

English Summary:

  1. Zollenspieker Fährhaus, Hamburg
  2. Oct 15th, 2017
  3. Cappucino & apple pie
  4. We followed the former railway „Marschbahndamm“ which is now open only to cyclists and pedestrians to get to Zollenspieker Fährhaus. A really relaxing mostly paved path. After the coffees stop, the ferry brought us to the other side of the river Elbe. Unfortunately, cyclists can’t avoid the national highway. I would recommend to cycle back North of the river Elbe and skip the ferry.
  5. 56 km (34.8 miles)

 

Yay!! Fastest Female Team @ Brompton World Championship Finals 2017

This year’s Brompton World Championship (BWC) Finals in London are nearly two weeks ago and I still smile when I think about the event.

 

 

#teamhamburgfiets‘ Brompton Up

After my first participation last year, dear friends from Germany also applied for this year’s race and I was happy that we were able to start together as „team hamburgfiets“. Beforehand, we shortly chatted about training, but our daily commutes combined with our joy for cycling had to be enough. Soon we messaged each other about race clothing, Brompton packing for the flight, and the necessity of bringing a lock (No need – the Brommie just goes wherever you go!).

Jule and I already arrived on Thursday, got our Bromptons Ljómi and Ayk out of the bags and went off for a first ride along the Regent’s Canal. Lucky us, we just sat down for lunch when it started to rain cats and dogs. With the sun shining again a bit later, we continued the picturesque ride with „Look Mum No Hands“ in mind. „The Brevet“ a documentary about 2015’s Paris-Brest-Paris was screened and the perfect end of our first day in London.

With Bianca and her Brompton Benny, team hamburgfiets was nearly complete the next morning. Obviously our first ride led us to the Brompton Junction. It’s incredible how a visit to this shop always feels like a family reunion. We shopped the last things for the BWC Finals and were off again to see Brompton Oratory, the church after which the Brompton got its name. Again, we ended the day at „Look Mum No Hands“ – our home base for that weekend.

Race day! We took off for a stroll on Prudential Ride’s Freecycle, an event where everybody can enjoy cycling through London’s city on car free streets. Incredible, how many happy faces you see, especially the kids which are rarely seen in London’s daily bike traffic. Finally, the team was complete when we met our fourth team member Verena with her Brommie Gelber Blizz at St. Paul’s Cathedral. In front of the cathedral the new Brompton Electric was presented. Of course, we all needed to test ride it. Then it was time to proceed to The Mall and register for the race. Shortly after our arrival, I met Wayne again. Wayne is the guy who calmed me down last year before the race started. Funny enough, we were race mates again and started beside each other. This year, we even finished in the same time. That’s karma 🙂

Unfortunately, the English summer provided lots of rain. So most riders and visitors gathered in the tent and under umbrellas which reduced a bit the intense chats between Bromptoneers I experienced last year. Nevertheless, it was great to meet fellow Bromptoneers again and keep up with them. The rain couldn’t stop the folding competition. As in Vienna last year, it was Ivo again who folded so fast you barely realized how he did. Stunning!

 

Start time approached and the heavy rain got lighter. Riders went to their blocks and start positions. Some were exchanging jokes and others like the Brompton Mafia were filming funny szenes for family at home. These guys were really relaxed. The countdown for block A started, riders ran to their bikes, unfolded them, jumped on and off they were. 10 seconds later, my block took off. I ran, stopped in front of Ayk, started unfolding and got a brief shock when the seat post got stuck. I knocked it down, pulled it out again and jumped on Ayk. The first pedal strokes brought me away from the crowd of my block and I found quite some room to race. The next shock followed soon when my rear tire drifted in the curve due to the wet ground. OK, note to myself: don’t lean fully into the curve. Soon I found my pace and in conrast to last year, I felt completely calm, pedalling, counting laps, noticing the cheering people on the Mall. I guess the fact that only a few people were standing along the course intensified the calm. Passing The Mall the second time I realized the music that was played: „The End“ from The Doors. What? I was only in my second lap! Funny choice of music to accompany the race. „Riders on the storm“ would have suited better. My concentration was high, aiming not to slip and fall. Riding up to The Mall at the end of my 6th lap, I tried to figure out where the leading group was. Last year, I only got into the 7th lap by some meters. This time, I didn’t hear them nor the motor cycle filming. Happy, I comfortably got into the 7th lap and finished the race with a big smile. A look on my garmin showed me that I still rode an average speed of 30,92 km/h despite the rain and cautious riding! Wow, I didn’t expect that. Back in the hospitality area I found the ladies who also were really excited about the race. Glowing faces all around.

Luckily, there was no accident in the entire race, nobody skidded on wet ground.

The award ceremony started with Ivo as the fastest folder ever, followed by the best dressed man and lady. Next were the competing teams. The nice veteran team in black and white won again. Will Butler-Adams started to tell about a tight competition between the ladies teams. Seeing the strong and fast ladies in the race, we thought, OK that was it, it won’t be us … until we heard „team hamburgfiets!“

We were the fastest female team at 2017’s Brompton World Championship Finals!!! 

We looked at each other, realizing what Will announced, and couldn’t stop smiling! Seeing the final results, we all finished really good. I finished 18th out of 98 ladies, Jule was 32nd, Bianca 41st, and Verena 42nd. The fastest male team, the fastest man, and the fastest lady were announced and all too soon the BWC Finals were over.

Ladies, it was a blast. Thank you for the great time together!!

Despite the rain, we got the best support for team hamburgfiets: Conny who cheered and took tons of great pics. Harald, who took off for London-Edinburgh-London the next day, joined us with his whole family. Just before the race, I suddenly heard a familiar voice – Max, a fellow Bromptoneer from Hamburg arrived at St James‘ Park to support us. Thanks a lot to all of you!!

Needless to say, that our entire team cheered Harald at the departure for London-Edinburgh-London early next day. He finished the long distance race safe in impressive 107 hours. Congratulations, Harald!