Fahrradstrasse?

Ab und zu frage ich mich, was eine Straße zur Fahrradstraße macht. Ohne nach der Definition zu suchen, würde ich eine Straße erwarten, in der
– Platz sowohl für langsamer als auch schneller fahrende Radler ist,
– ausreichend Platz für Zweirichtungsverkehr ist,
– wenige, anwohnende Autofahrer mit angepasster Geschwindigkeit fahren,
– der Straßenbelag einheitlich und gut zu befahren ist.
Spontan denke ich an die Uferstraße, die dem ziemlich Nahe kommt.

Beim Versuch der Veloroute 3 zu folgen, fuhr ich in die Rutschbahn.

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Sie ist als Fahrradstraße ausgewiesen. Allerdings für Kraftfahrzeuge freigegeben, dazu links und rechts komplett beparkt. Letzteres macht aus dieser Straße eher ein Sträßchen.
Warum ist diese Straße Fahrradstraße?

> Mir kommt sie viel mehr wie eine für den radfahrenden Zweirichtungsverkehr freigegebene Einbahnstraße vor!

4 comments

  1. Der Senat kann das großartig als Fortschritt verkaufen, auch wenn sich faktisch nichts ändert.
    In Wandsbek gibt es auch “Fahrradstrassen”, die im Berufsverkehr als billige Stauumgehung missbraucht werden. Die Polizei schaut nur zu und schreibt lieber die Radfahrer wegen eines fehlenden Dynamos ( batterielicht) auf.

    1. Da wird die Freude über das Fahrradstraßenschild direkt getrübt.
      Entdeckte kürzlich eins gegenüber vom Abaton. Wäre nie auf die Idee gekommen die Straße als Fahrradstraße zu bezeichnen: vollgeparkt, Schlagloch an Schlagloch, parkplatzsuchende Autofahrer..

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