„Meine Critical Repetition“

Ich freue mich über einen weiteren Gastbeitrag des 2radlerHH:

Seit mehr als 13 Jahren fahre ich über diese Kreuzung, wo die Niendorfer Straße auf die sechsspurige Kollaustraße, im Niemandsland zwischen Niendorf und Lokstedt trifft. Auf meinem täglichen Radweg ist dies die „gefährlichste Stelle“. Von Anfang an sah ich nicht ein eine komplizierte, umständliche Fuß-/Radfahrerampelkombination zu benutzen. 
 
Von Lokstedt kommend habe ich immer die Straße benutzt, d.h. neben den Autos auf die Linksabbiegerspur und dann rüber weiter in Richtung Niendorf.

Kreuzzung Kollaustraße / Niendorfer Straße in Richtung Niendorf
Kreuzzung Kollaustraße / Niendorfer Straße in Richtung Niendorf
[Photo von 2radlerHH]

Tja, und dann kam das Busbeschleunigungsprogramm und die Kreuzung war einige Wochen gesperrt. Auf einmal, wie aus dem Nichts, ein Fahrradstreifen, eine Fahrradabbiegespur, ein Platz für mich, zwischen der Rechtsabbiegerspur und den beiden Linksabbiegerspuren. Die amtliche Bestätigung, dass hier ein Fahrrad abbiegen darf. Nicht verschämt zwischen Fußgänger und Straße, am Rand von beiden, nein mittendrin, gleichberechtigt. 

Aufleitung der Radfahrer nach der Kreuzzung
Aufleitung der Radfahrer nach der Kreuzzung
[Photo von 2radlerHH]

Was mich besonders beeindruckt hat, ist, dass auch fast konsequent zu Ende gedacht wurde, d.h. eine farbliche abgesetzte Auffahrt auf den Radweg auf der gegenüberliegenden Seite. Noch besser hätte ich gefunden, wenn mitten auf der Straße meine Fahrbahn noch eingezeichnet worden wäre. .

Radweg
Radwegstreifen wären wünschenswert
[Photo von 2radlerHH]

In all den Jahren, den über 2.500 Malen, die ich den Weg gefahren bin, habe ich noch nie einen anderen Fahrradfahrer dort gesehen. Ich bin mir sicher, dass diese Abbiegespur nur für mich gebaut wurde, sozusagen Erfolg meiner Critical Repetition.

 

Kommentar verfassen