hamburgfiets ist zwei!

Zwei_Jahre_hamburgfietsIm Oktober hatte hamburgfiets zweiten Blog-Geburtstag. Eine Gelegenheit auf die Entwicklung von hamburgfiets zu schauen.

Angefangen hat alles damit, dass ich mich täglich über Verschiedenstes auf meinen Alltagsfahrten aufregte / ärgerte.

 

  • „Diese 90 cm Radwege verdienen ihren Namen nicht!“
  • „Radstreifen vor lauter parkenden Autos nicht zu sehen!“
  • „Wann blinkt der Hamburger Autofahrer?“
  • „Ist der Mindestabstand beim Überholen auf 30 cm verringert worden?!“
  • „Warum habe ich eine Klingel am Rad, wenn doch alle auf dem Radweg spazieren & nicht darauf reagieren?“
  • „Geisterradler ohne Licht – [..]!“
  • ..

„Schreib’s doch in ein Blog“, wurde mir vorgeschlagen. Bloggen? Das war etwas, das weit weg war. Würde sich überhaupt jemand dafür interessieren? Ausprobieren könnte ich es ja mal. Die Namensfindung ging recht fix, eine erste Version in WordPress aufgesetzt und los.

hamburgfiets - der Anfang
hamburgfiets – der Anfang

Zu Beginn schrieb ich viel über Dinge, die mich im Hamburger Straßenverkehr aufregten, ließ Dampf ab, wies auf Missstände hin, freute mich über gute Radverkehrsinfrastruktur in anderen Städten. Langsam wandelte sich das Blog. Schöne Dinge rund ums Rad postete ich, überlegte im Blog, welche Winterreifen ich aufziehe. Es entspannen sich Diskussionen mit Lesern auf dem Blog und auf Twitter. Daraus entwickelte sich nach und nach ein Netzwerk, das ich sehr schätze. Der Austausch, das Treffen mit anderen Radbegeisterten u.a. bei der Hamburger Critical Mass machen einfach Spaß.

Im letzten Jahr rief das fahrradjournal dazu auf, Vorschläge für die TOP 50 German Bike Blogs einzureichen. Klar, dass ich die, die ich gerne lese vorschlagen wollte. Zu meiner Freude sah ich, dass hamburgfiets bereits selber auf der Liste stand. Noch mehr freute ich mich, als hamburgfiets tatsächlich unter den TOP 50 landete. Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet.

Kurz darauf fand die Berliner Fahrradschau statt und Wolfgang vom fahrradjournal lud zum Treffen der Bike Blogger ein. Endlich Gesichter zu den Avataren, Bloggernamen, Twitteraccounts! Einfach klasse die anderen kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen, auch technische Fragen (WordPress & Co) zu diskutieren.

Angesichts der schönen Logos wie beispielweise dem von Daniel, wollte ich auch eins.

Logo von it started with a fight

Zu meinem Glück ist meine Freundin Julia u.a. Grafikdesignerin, machte sich mit Elan ans Logo und traf mit dem ersten Vorschlag direkt ins Schwarze.

hamburgfiets Logo in meinen Lieblingsfarben

hamburgfiets hatte ich bereits auf eine eigene Domain umgezogen. Nun änderte ich auch das Layout.

hamburgfiets' aktuelles Layout
hamburgfiets‘ aktuelles Layout

Nach wie vor blogge ich in meiner Freizeit. Ich schreibe, wenn ich gerade Lust dazu habe, mir etwas auffällt, das ich bloggenswert finde. Dabei freue ich mich über Gastbeiträge von Mathilde und dem 2radlerHH. Sie habe einen besonderen Blick auf Dinge in ihrem Radfahreralltag, schreiben anders darüber als ich.  So wird hamburgfiets vielfältiger.

Durch hamburgfiets wurde ich zur Bromptonautin. Wie Fiete zu mir kam und was ich mit ihm erlebe, blogge ich unter „kleines Rad“. Der Lütte versetzt mich beim Fahren jedes Mal in gute Laune. Darüber hinaus macht das Fachsimpeln mit anderen Bromptonauten unglaublich Spaß. Dies führte sogar zu Fietes Verschönerung.

Die Frage „Bloggen?“ stellt sich mir nicht mehr. Eher „wie finde ich mehr Zeit zu bloggen?“.  🙂

Vielen Dank an alle Leser und Kommentatoren!

 

 

11 comments

  1. Auch vom fietsenden und bloggenden Holländer aus Nürnberg alles Gute zum 2.!
    Bei mir war es letztens auch so weit, wir haben fast zeitgleich begonnen. Nachdem sich eine Zeit lang das Bloggen fast zur Alltagsaufgabe entwickelt hatte, habe ich neuerdings etwas reduziert. Nur fahren ist noch schöner als schreiben und der Tag ist nun mal endlich 😉

    1. Merci und da gleich einen Glückwunsch an dich!
      Du hast völlig recht: das Radfahren selber ist noch schöner als zu schreiben 🙂

  2. Herzlichen Glückwunsch. Ich finde es gut, dass es einen Fahrradblog gibt, der die Freude am Rad zum Thema hat. Danke das ich dazu beitragen darf.

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