Freie Sicht

Leipzig setzt um, was ich mir seit langem für Hamburg wünsche: freie Sicht an Straßenecken.
In Hamburg wird – gerade in Wohnvierteln – bis in die Kurve hinein geparkt. Das führt beispielsweise in der Bachstraße häufig dazu, dass Auto- und Radfahrer mich hinter geparkten Autos nicht rechtzeitig sehen, wenn ich in die Straße einbiege. Umgekehrt geht’s mir genauso. Für Fußgänger und insbesondere die Schulkinder ist die Ecke Heinrich-Hertz-Straße/Bachstraße riskant.
Leipzig löst dies mit einer einfachen Maßnahme.

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Freie Sicht mit dem Zusatznutzen von Abstellmöglichkeiten fürs Rad

Das geltende Parkverbot wird durch Streifen auf der Fahrbahn verdeutlicht.

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Beidseitig zugeparkt

Im nördlichen Teil der Bachstraße findet sich die erste Freigabe in Hamburg für Radverkehr gegen die Richtung der Einbahnstraße. Damals war dies ein Novum, der Radverkehr wurde und wird auf einem benutzungspflichtigen Radstreifen geführt. Leider ist dieser oft nicht vernünftig zu befahren: Rechts parken regulär Autos. Ob die links daneben Parkenden dies laut StVO dürfen, weiß ich nicht.  Die Kombination aus beiden lässt Radfahrer wie durch einen Tunnel fahren, in dem sich jederzeit von beiden Seiten eine Tür öffnen kann. Diese Woche ging’s schon zu Beginn mit einem Schlenker los, um nicht gegen den mitten in der Kreuzung parkenden BMW zu fahren.

Parkend mitten in der Kreuzung
Parkend mitten in der Kreuzung

Gefolgt von einem Mini, der die Radstreifenmarkierung wohl als Mittellinie für sein Parkmanöver genutzt hat.

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