Pedale & Poeten – le Fahrradabend

Ein Wochenende im März und gleich zwei Radhighlights standen an: In Berlin die Fahrradschau und in Hamburg Pedale & Poeten. Da war gute Planung und Kombination gefragt – Dank der totalen Mobilität mit Brommie ein Klacks. Nach einem Kurzbesuch der Fahrradschau, ging’s fix mit Brompton & Bahn gen Hamburg, um rechtzeitig zu Pedale & Poeten zu sein.

Pedale & Poeten – le Fahrradabend

Zum zweiten Mal lud Rick zu Pedale & Poeten ein und es wurde wieder voll. „Le Fahrradabend“ ist ein entspanntes Zusammensein Hamburger Radfahrer, die sonst in den unterschiedlichsten Kombinationen gemeinsam auf den Straßen unterwegs sind. Los ging’s mit Rick’s unterhaltsamer Schilderung seiner Festive 500 #inonego. Zum Ende des Radjahres hatte er sich der Herausforderung gestellt, alleine die 500 km in einem Rutsch zu fahren, berichtete von Begegnungen mit einer Bestie (= ein Rad jagender Golden Retriever), Eingeborenen im Brandenburgischen und dem Delirium, in das er verfiel, als er zurück in Hamburg die letzten 25 km abspulte. Wahnsinn!

Ebenso beeindruckend war Torsten Franks Bericht seiner Teilnahme am fünften Transcontinental Race (TCR05) im letzten Jahr 2017. Es waren so viele beeindruckende kleine Begebenheiten, die er schilderte, dass ich direkt auf sein TCR05-Tagebuch in seinem Blog verweisen möchte. Mir ist insbesondere Folgendes in Erinnerung geblieben. Während ich bis dato von Langstreckenfahrern gelesen hatte, die Tage und Nächte durchgefahren waren, erschien mir Torstens Taktik sehr überlegt. Er hatte sich vorgenommen nachts auf jeden Fall irgendwo zu schlafen, um dann tagsüber umso fitter viele Kilometer fahren zu können. In Rumänien brach ihm die Vorderradfelge und er fand doch tatsächlich zeitnah einen Radladen, in dem es zwar keine passende Felge gab, aber dessen Inhaber ihm direkt ein neues Laufrad aufbaute, so dass er seine Fahrt fortsetzen konnte. Wo er sich nach dem spätabendlichen Felgenbruch bettete und wie er am nächsten Morgen zu dem Radladen kam, ist eine Geschichte für sich, die auch in seinem Tagebuch zu lesen ist. Leider kostete ihn diese Begebenheit sowie eine fiese Magengeschichte in Bulgarien zu viel Zeit, so dass er nicht mehr offiziell hätte „finishen“ können. Eine positive Bilanz zieht er dennoch:

„Was für Erinnerungen und Eindrücke ich während dieser 17 Tage gesammelt habe! Welche eigentlich irrsinnige Strecke ich in dieser doch recht kurzen Zeit zurücklegte: 3394 Kilometer waren es insgesamt. Wie kurz ich eigentlich vor dem Ziel stand. Und wie ich es doch für mich selbst erreichen konnte. Zwar nicht Meteora, aber #ImgoingtoseeEurope und die Erkenntnisse, die ich gewinnen konnte. Grandiose Erlebnisse, die ich noch lange nach der Rückkehr nach Deutschland verarbeite.“

Quelle: Blog von Torsten Frank

Was für eine Inspiration!

Inspirierend ging’s weiter: Zum dritten Mal startete im März die Transcrimbrica. Zwei Hamburger Radfreunde haben sie ins Leben gerufen, um mal etwas länger als üblich zu fahren. Was liegt da näher als im Winter von Hamburg nach Skagen und wieder zurückzufahren, möglichst abseits großer Straßen? Gefahren wird eigenverantwortlich und im Selbstversorgermodus. Einst war die Fahrt als Rennradfahrt gedacht, aber die dänischen Straßen und Wege boten feinsten Gravel, so dass nun eher Räder mit etwas breiteren Reifen am Start sind. In diesem Jahr war’s so kalt und nass, dass tatsächlich nur einer der Starter durchgekommen ist. Dank an den Sohn von einem der Radfreunde, dessen Film zur diesjährigen Transcimbrica wir sehen durften. Er hat am Start die Fahrer nach ihrer Motivation befragt: Am häufigsten Stand bei den schon vor Kälte Schlotternden „Spaß haben“ im Vordergrund. Ach ja, Transcrimbrica, weil zwischen Hamburg und Skagen die kimbrische Halbinsel zweimal durchquert wird.

 

Im Anschluss las Otto Erich wieder Geschichten von und über Radfahrer. Er legte uns den Covadonga Verlag ans Herz, aus dem ich auch schon das ein oder andere Buch mit Begeisterung gelesen habe. Ein guter Anlass mal wieder im Programm des Verlages zu stöbern. Danke für Lesung & Tipp!

Einige Bücher hatte er direkt mitgebracht, um sie zu verschenken. Dies ging nahtlos über in eine Versteigerung über, die Harald zu Gunsten des Mitternachtbusses der Diakonie veranstaltete.

Das emotionale Highlight des Abends kam zum Schluss. Rick selber wusste nicht worum es gehen würde, hatte noch nicht einmal die leiseste Ahnung oder wie Gert sich immer wieder versicherte „Du hast keine Ahnung was kommt!“ Da Rick seit geraumer Zeit in der Hamburger Radcommunity verschiedene lockere Ausfahrten initiiert wie beispielsweise den First Light Ride , längere Fahrten wie „BBB 1000 – Barmbek-Brügge-Barmbek“ und um darüber zu schnacken im letzten Jahr erstmals zu Pedale & Poeten eingeladen hat, wollten wir ihm etwas zurückgeben. Gert hatte die großartige Idee Rick mit dem Rad – ein gelbes Cannondale, das ihm vor Jahren geklaut wurde und von dem er immer noch wehmütig spricht, – zu überraschen. Gedacht getan: Gemeinsam mit Harald richtete Gert kurzerhand eine Facebookgruppe ein, um Mitstreiter zu finden, fand ein Baugleiches auf ebay, bot für das Rad und bekam den Zuschlag. Inzwischen waren viele dem Aufruf gefolgt, Harald als Schatzmeister verkündete gefühlt stündlich den €-Zwischenstand. Es reichte, um nicht nur das Rad zu kaufen, nach Hamburg zu holen und instand zu setzen. Nun fehlte nur noch ein weiterer Pedale & Poeten Abend. Aber die Details beschreibt Gert am besten selber, hier nachzuhören in Regines Radsalon. Ohne dem Radsalon zuviel vorweg nehmen zu wollen: Die Überraschung ist gelungen 🙂

A propos, Dank Regine, kann der gesamte „Le Fahrradabend“ noch einmal nachgehört werden:

 

Vielen Dank an Rick und alle, die zu diesem großartigen Abend beigetragen haben!

Berliner Fahrradschau 2018

Ein Wochenende im März und gleich zwei Radhighlights standen an: In Berlin die Fahrradschau und in Hamburg Pedale & Poeten. Da war gute Planung und Kombination gefragt – Dank der totalen Mobilität mit Brommie ein Klacks.

Berliner Fahrradschau

Freitag ging’s erstmal nach Berlin zur Fahrradschau. Die Vorfreude war in diesem Jahr etwas getrübt, Jule von Radelmädchen beschreibt treffend warum. Umso mehr freute ich mich, Jule zu sehen und mit ihr am ersten Abend durch die hintere Halle, die im Zeichen von URBAN LIFESTYLE, HANDMADE und VELO COUTURE® stand, zu schlendern. Wiebke von I Bike Berlin stieß auch bald dazu, das quasi Familientreffen konnte beginnen. Der erste Gang ging selbstverständlich zu myBoo aus Kiel. Schnell verging die Zeit mit vielen tollen Gesprächen mit neuen und alten Bekannten. Esther von Ride with Wolves hatte wieder reflektierende Unisex-Kleidung dabei und teilte sich einen Stand mit Comet, die ebenfalls Reflektierendes dabei hatte. Bei Alberto freuten wir uns, dass unser Feedback direkt umgesetzt worden war: Im letzten Jahr hatten wir moniert, dass die reflektierenden Radaufdrucke am Umschlag der Jeans für die Damen fast alle pink waren. Dieses Jahr glänzten sie größtenteils in Silber. Klasse! Nachdem ich mir im letzten Jahr schon eine der schwarzen Jeans gekauft hatte, musste diesmal eine graue mit. Sie sind einfach unglaublich bequem zum Radfahren und meine letztjährige ist trotz vielen Tragens & Waschens schwarz geblieben. Nur etwas an Form hat sie verloren. Mal schauen, wie sich die graue macht. Greta & Zulfi von VEL-OH hatten schicke neue Designs dabei – ich hätte am liebsten von jedem eine Tasche gekauft, aber noch sieht meine Errungenschaft aus dem letzten Jahr aus wie neu.

Bei FAHRER Berlin musste ich zweimal hinhören „Kennst du schon die „Windel“ ?“ Wie bitte? Was so lapidar „Windel“ genannt wurde, ist eine Art Überzug, der an den Speichenschutz früherer Damenräder erinnert. In diesem Fall ist der Schutz so zwischen Sattel, Kurbel und Hinterachse platziert, dass Schnee und Schmodder beim Pedalieren nicht an die Beine geworfen werden. Das würde ich im nächsten Winter glatt mal ausprobieren. Dazu hatten sie einen Bromptongepäckträger samt Tasche dabei, die beide schick aussahen.

Nachdem ich mir am Alltagsrad mal wieder die Felge fast runtergebremst habe und der Gedanke an ein n+1 Formen annimmt, nahm ich das Veloheld Lane näher in Augenschein. Quasi als großen Bruder von elbX. Schlimm, es war dann auch noch in einer Farbe ausgestellt, in der ich es am liebsten direkt vom Stand gefahren und mitgenommen hätte – „stahlgrau“, das für mich eher nach sehr dunklem Blauschwarz aussah.

Abgerundet wurde der Abend mit Gesprächen am Bromptonstand und BICICLI. Von Letzteren hatte ich schon gelesen, es aber bisher noch nicht in einen der Läden in Berlin geschafft. Das Konzept ist spannend: Neben den Geschäften, in denen nicht nur Räder verkauft werden sondern es auch Veranstaltungen zu Allem rund ums Rad gibt, bietet BICICLI Unternehmen ganzheitliche Mobilitätsberatung an.

Samstag ließen wir uns durch die große Halle treiben. Nachdem im letzten Jahr die Bambus- und Holzfahrräder herausstachen, überwogen 2018 Gravelbikes bzw. Crosser inklusive der entsprechenden Bikepacking-Ausrüstung. Für mich interessant war der Workshop von Schwalbe zum Thema „Tubeless“, bei dem viele technische Details vermittelt wurden. Nur die praktische Anwendung verpassten wir leider, da es mittags noch ein recht reduziertes, aber umso herzlicheres Bloggertreffen (s. dazu auch Jules Blogpost) gab.

Alles in allem war in diesem Jahr leider weniger los. Im verkleinerten Eventbereich war’s am Freitag und Samstag so ruhig, dass ich den Eindruck hatte, nur das Klackern der Bikepolospieler zu hören, wenn sie den Ball schlugen. Angenehm gestaltete sich dies in der großen Halle, da das Geschiebe durch Menschentrauben wegfiel und sie bequem fix durchquert werden konnte.

Mein persönliches Highlight war die Fahrt auf Sebastians Fatbike aus Titan, das Wheeldan nach seinen Vorstellungen gebaut hat. Unglaublich, dass es sich auf so einem Rad so schnell fahren lässt! Ich wäre am liebsten gar nicht mehr abgestiegen.

 

Bald hieß es Abschied nehmen, mich aufs Brompton schwingen und dann mit der Bahn gen Hamburg fahren, um rechtzeitig bei „Pedale & Poeten – le Fahrradabend“ zu sein. Dazu hier mehr.

 

Demo für eine lebenswerte Habichtstraße

Im Rahmen der Instandsetzung des Ring 2, liegen die Pläne für den Abschnitt Habichtstraße vor: Der motorisierte Verkehr ist vierstreifig mit grüner Welle geplant, die Parkplätze sollen verbreitert werden. Fuß- und Radverkehr hingegen sollen sich einen etwa 2,5m breiten Weg teilen, dazu sind Bettelampeln vorgesehen. Die Lärmbelastung für die Anwohner überschreitet schon heute die Grenzwerte.

Der Lärm in der Habichtstraße (Pfeil) überschreitet tagsüber und nachts die zulässigen Grenzwerte. Quelle: ADFC Hamburg

Diese am motorisierten Individualverkehr ausgerichtete Planung ist gerade in einer wachsenden Stadt wie Hamburg wenig zukunftsorientiert. Vielmehr sollten Anreize geschaffen werden, vom eigenen Auto auf andere Verkehrsmittel umzusteigen. Deswegen fordert ein Bündnis* aus Organisationen und Vereinen ein Konzept, das die Aufenthalts- und Nutzungsqualität für alle erhöht. Die konkreten Forderungen:

* getrennte Wege für Fuß + Rad, um Konflikte zu vermeiden

* zukunftsfähige Verkehrsflächen auch für Lastenräder, Kinderanhänger und Pedelecs

* mehr Platz für Kinder auf dem Weg zu Kita, Schule, Sport sowie für Senior*innenen und Menschen mit Behinderungen

* Lärm- und Abgasreduzierung durch weniger motorisierten Verkehr und Tempo 30

*Angebote für den Umstieg vom Auto auf den ÖPNV und das Fahrrad schaffen

*mehr Grünflächen und Bäume

Quelle: ADFC Hamburg

Um den Forderungen Nachruck zu verleihen, ruft das Bündnis* zur Demonstration „Lebenswerte Habichtstraße“ auf:

Setzen Sie sich für einen lebenswerten Stadtteil ein.
Kommen Sie am
25. März ab 15 Uhr
in die Habichtstraße
auf Höhe der Köster-Stiftung (zwischen Meisenstraße und Bramfelder Straße).

Bringen Sie eine Topf-Pflanze mit!
Wir simulieren mit den Pflanzen auf den Parkplätzen einen Grünstreifen.

Quelle: ADFC Hamburg

Demoaufruf, Quelle: ADFC Hamburg

 

 

 

*Greenpeace, ADFC, VCD, Fuss e.V., Seniorenbeirat Hamburg-Nord, Stadtteilrat Dulsberg, Stadtteilrat Barmbek-Nord, Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg e.V. sowie Radentscheid Hamburg

 

 

Errandonnee 2018

Nach dem Coffeeneuring ist Errandonnee! Maria, die schon das Coffeeneuring zur Motivation für herbstliche Radfahrten ins Leben gerufen hat, kombiniert im Frühjahr „errands“ (= Besorgungen) mit „randonnee“ (= längere Ausfahrten per Rad, üblicherweise 200km+). Dabei ist die Frühjahrs-Challenge zeitlich limitierter.

Kurz gefasst heißt es für die Erranddonnee: Erledige12 Besorgungen in 12 Tagen Rad fahrend oder laufend zwischen dem 20. und 31. März 2018 und lege dabei mindestens 30 Meilen (~48,3 km) zurück.

Selbstverständlich gibt es dazu wieder ein lustiges und vor allem umfangreiches Regelwerk (engl.). Und so geht’s:

Die Teilnahme ist per Rad oder laufend oder in einer Kombination aus beidem möglich.

Es gibt 10 verschiedene Kategorien:

  • Personal Care – Körperpflege
  • Personal Business – sinngemäß „persönliches, administratives“ wie bspw. Besuch beim Steuerberater, Post aufgeben, etc.
  • You carried WHAT on your bike (or back)? – WAS hast du transportiert?
  • Arts and Entertainement – Kunst und Unterhaltung
  • Non-store errand – Besorgung, die nicht in einem Ladengeschäft stattfand
  • Social Call (incl. restaurants, coffee, and other social activities) – Soziale Aktivität (inkl. Restaurant, Kaffeebesuch, o.ä.)
  • Work or Volunteering, School (incl. dropping off kids) – Arbeit oder Ehrenamt, Schule (inkl. Kinder hinzubringen)
  • Store (incl. bike shop, running store, grocery store, etc. You know, a store) – Ladengeschäft
  • Peaceful Everyday Actions – entspannte, friedliche Alltagstätigkeit
  • Wild Card (surprise me!) – Joker

Es gelten die folgenden Regeln:

  1. Erledige 12 Besorgungen in 12 Tagen Rad fahrend oder laufend zwischen dem 20. und 31. März 2018. Dabei können alle Erledigungen an einem Tag oder eine pro Tag oder in irgendeiner Kombination stattfinden.
  2. Notiere Erledigungen und zurückgelegte Meilen. Am Ende zählt die Summe der Meilen für alle 12 Erledigungen, NICHT die Einzelentfernung.
  3. Es gibt keine Mindestentfernung je Erledigung. In Summe müssen mindestens 30 Meilen (~48,3 km) zurückgelegt worden sein. Bei einer Kombination von Laufen und Radfahren, unterscheide am Ende der Challenge zwischen den Meilen, die per Rad bzw. laufend bewältigt wurden.
  4. Alle 12 Erledigungen müssen bis Ende März erfolgt sein und mindestens sieben der zehn (7 aus 10) Kategorien zuzuordnen sein. Jede Kategorie darf dabei maximal zweimal verwendet werden.
  5. „Wild Card“ ist jeder Weg, der nicht in eine der genannten Kategorien fällt.
  6. „You carried WHAT on your bike (or back)?“ bitte mit einem Foto dokumentieren. Ebenso das Rad bzw. die Laufschuhe, die hauptsächlich verwendet wurden.
  7. Der Nachweis jeder Fahrt / jedes Laufes erfolgt per Foto samt Info, was währenddessen gelernt oder beobachtet wurde. Die Fotos können auf verschiedene Arten gepostet werden:
    • Errandonnee Facebook Group
    • Errandonnee Strava Group
    • im eigenen Blog mit anschließender Email an Maria mit den entsprechenden Links
    • auf flikr mit anschließender Email an Maria mit den entsprechenden Links
    • Twitter mit #errandonnee
    • Instagram mit #errandonnee
    • Per Email an Maria
  8. „Earth limitation still applies. All participants must be from somewhere on Earth.“ 🙂
  9. KEIN STRESS! Wenn die Errandonnee 2018 zum Streß ausartet oder keinen Spaß macht – hör einfach auf.
  10. Deadline: Die Nachweise der einzelnen Fahrten / Läufe müssen bis zum 10. April 2018 gesammelt an Maria gemailt werden. Ihre Mailadresse; gersemalina „at“ gmail „dot“ com.
  11. Jeder, der die Challenge erfolgreich absolviert hat, hat sich für einen Patch qualifiziert. Dieser kann bei Maria für 5$ (+1$ bei internationalem Versand) bestellt werden.

Ach ja, wer nach dem Lesen des Regelwerks noch nicht überzeugt ist: Wann kann man schon an einer Challenge teilnehmen, die gleich DREI (3!) Doppelbuchstaben im Wort hat?

Ich werde in diesem Jahr erstmals mitmachen und bin schon gespannt auf den Austausch während der Challenge!

Viel Spaß!

 

 

„Winter bike to work day“ am 9. Februar

Am 9. Februar 2018 ist internationaler „Winter bike to work day“ oder auch Winter-Fahrradpendlertag. Das klingt nach einem Tag, den ich gerne mitfeiere und an dem ich, wie immer mit dem Rad zur Arbeit fahren werde. Mit der richtigen Kleidung und guten Reifen fährt es sich im Winter ebenso gut wie im Rest des Jahres. In Hamburg bin ich zudem meist schneller als die motorisierten Kollegen, da ich am Autostau vorbeifahre.

Ins Leben gerufen hat diesen Pendlertag 2013 ein kanadisch-finnisches Gemeinschaftsprojekt, das damit bewusst machen wollte, dass das ganze Jahr über Rad gefahren werden kann. Auf der dazugehörigen Webseite kann sich jeder Pendler registrieren. Eine Weltkarte zeigt anschaulich, welche Orte und Regionen vertreten sind. Wer möchte, kann sich an der „Surprise“ beteiligen. Dabei wird per Zufallsprinzip ein weiterer Teilnehmer ausgewählt, mit dem man anschließend ein kleines – beispielsweise landestypisches – Geschenk austauscht.

Besonders sympathisch finde ich die Idee des Landkreises Göppingen: Verschiedene Cafés, Einzelhändler und Bäckereien spendieren den teilnehmenden Radfahrern ein warmes Getränk. Informationen dazu gibt’s beim ADFC Göppingen.

Bisher (6.2., 19h16) haben sich 8989 Pendler registriert, 271 davon aus Deutschland – ich bin eine der 120 aus Hamburg. 🙂

Sei dabei!

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