Ältere Damen fordern ihr Recht auf Gesundheit

Die Max-Brauer-Allee in Hamburg gehört zu den 15 dreckigsten Straßen Deutschlands. Die Luftverschmutzung liegt im Schnitt bei 58 % über den zulässigen EU Grenzwerten, die seit 2010 gelten*. Das spüren die alten Damen des Nyegaardstiftes, direkt an der Max-Brauer-Allee, am eigenen Leib. Sie leiden unter dem Lärm und der Luftverschmutzung. Ein Öffnen der Fenster ist kaum möglich, dazu kommt der Abgasruß, der sich auf allem ablegt. Besonders besorgniserregend ist, dass die Zahl der Atemwegserkrankungen und Herz-Kreislauf-Probleme bei den Anwohnerinnen stetig ansteigt.

So sieht’s in der Max-Brauer-Allee im Mai 2016 aus. Quelle: ADFC Hamburg

Die Stadt Hamburg wurde zuletzt 2014 verurteilt, Gegenmaßnahmen einzuleiten. Heute, im Jahr 2016, werden die EU Grenzwerte weiter überschritten. Sechs Jahre nach ihrem Inkrafttreten. Weiterlesen

Vorbereitung auf Brompton World Championship in Berlin

Diese Woche wurde mir bewusst, dass es tatsächlich nur noch zwei Wochen bis zu den Brompton World Championship in Berlin sind. Dabei hatte ich noch einiges vor, um Fiete darauf vorzubereiten!

Gestern ging’s also mit Muße und neuen Kojaks auf den Balkon.

Fiete vorm Manteltausch auf Kojaks

Fiete vorm Manteltausch auf Kojaks

Mit den normalen Bromptonmänteln fahre ich gut, möchte die Slicks aber schon länger ausprobieren. Da bietet die BWC Berlin die richtige Gelegenheit. In Ermangelung eines Fahrradständers, hängte ich Fiete mit eingefahrenem Sattel an den Balkontisch, um das Vorderrad zu lösen. Der Schwerpunkt war zwar immer noch vorne, aber mit yogistisch anmutenden Verrenkungen, löste ich das Vorderrad aus der Gabel. Das Geschmiere begann.. Unglaublich, was für ein Dreck an so einem kleinen Laufrad hängen kann. Vorm Putzen baute ich das blaue Speichenlicht aus, das erst im Herbst wieder zum Einsatz kommen wird – oder um es mit Christians Worten zu sagen „Zu viel Gewicht am Rad!“. Der Mantel war fix gewechselt und das Rad wieder eingebaut.

Nun stand das Hinterrad an. Am Radständer kein Problem es auszubauen, gut, die Reihenfolge der Naben- und Kettenschaltung sollte schon eingehalten werden. Aber irgendwie sah es komisch aus, wie Fiete so am Balkontisch hing, nicht so, als würde er sein Hinterrad freigeben. Zum Glück gibt’s bei der Faltrad-Zentrale Videos für alles rund ums Brompton, auch für den Hinterradein- und Ausbau. Der entscheidende Tipp: Das Hinterrad einklappen, damit es sich leicht lösen lässt. Klasse, das klappte 1A. Jetzt folgte der Auftritt meiner beiden Lieblingsutensilien zum Fahrradputzen & -pflegen: Zahnstocher und WD40!

Perfekte Größe, um zwischen die Ritzen des Kettenspanners zu kommen.

Perfekte Größe, um zwischen die Ritzen des Kettenspanners zu kommen.

Löst - fast - jeden Dreck rund um die Kettenschaltung. Nur die kleinen Splitsteinchen brauchen eine besondere Ausladung vom Zahnstocher.

Löst – fast – jeden Dreck rund um die Kettenschaltung. Nur die kleinen Splitsteinchen brauchen eine besondere Ausladung vom Zahnstocher.

 

 

 

 

 

 

 

Puh, es hatte sich schon wieder so viel Schmierkram in allen Elementen der Kettenschaltung gesammelt, dass das Entfernen länger dauerte als der ganze Mantelwechsel. Aus den Zwischenräumen der beiden Ritzel hinten kam eine 3 mm dicke Fett-Staub-Schicht. Dass ich damit überhaupt noch fahren konnte!

Das Ergebnis der Säuberungsaktion war bei der Testfahrt einmal um den Pudding zu hören: Fiete schnurrte, dass es eine Freude war. Die Slicks fuhren sich gut, nur in den Kurven etwas gewöhnungsbedürftig. Da gab’s einen kurzen Schreckmoment, in dem sie nicht griffen.

Sehen gut aus die Slicks!

Sehen gut aus die Slicks!

So glänzend habe ich das Hinterrad zuletzt beim ersten Aufbau des Bromptons gesehen..

So glänzend habe ich das Hinterrad zuletzt beim ersten Aufbau des Bromptons gesehen..

 

 

 

 

 

Heute Morgen dann der Härtetest für die neuen Mäntel: beim Early Morning Ride ging’s erst über die Schotterpisten im Stadtpark, anschließend über diverse Beläge der City Nord und zum Schluss im Slalom durch Scherben auf dem Kiez. Sie haben gehalten und ich traue mich wieder, mich in die Kurven zu legen!

Die Brompton World Championship in Berlin können kommen 🙂

 

Voilà einige Impressionen der morgendlichen Tour:

 

 

Immer wieder Spaß mit kleinen Rädern

Gestern war’s so weit: Als Auftakt meines Bromptonjahres fuhren Fiete und ich die Brompton Urban Challenge (BUC) in Hamburg mit. Natürlich nicht allein, wir traten im Team als #hamburgbromptonpower an. Aus der Brommielooprunde mit dabei waren Dawid mit Herrn Brompton, Christian und Babette mit B.O.B.B. und beeBOBB, Harald mit seiner blauen Blackedition und unser Joker Uta, der uns mit Clementine an den Checkpoints traf und fotografierte.

Als ich an der Brompton Junction ankam, war das Team fast vollzählig.

#hamburgbromptonpower noch ohne Herrn Brompton

#hamburgbromptonpower noch ohne Herrn Brompton: Fiete, B.O.B.B., beeBOBB und die blaue Blackedition

Ich freute mich, viele wiederzutreffen, die ich von Brompton- oder Radveranstaltungen kenne. Nach Ausgabe der Leihbrommies und einigen Erläuterungen ging’s los. Doch nicht so schnell, vorm Start versorgte Maren die Teilnehmer noch mit Sonnencreme und Wasser – angesichts des sonnigen Wetters und rund 30° C bei starkem Wind eine super Sache. Weiterlesen

Die kürzeste Fahrradstraße Hamburgs?

Vor einiger Zeit hörte ich von der vermeintlich kürzesten Fahrradstraße Hamburgs, die sich am Ende des Radweges am Großmarkt entlang befinden sollte. Da geht’s zwar durch aufgestellte Pfeiler – was präzises Fahren insbesondere aus Richtung Entenwerder notwendig macht – aber dass dieses lütte Stück eine Fahrradstraße sein sollte, war mir neu. Auf der gestrigen Fahrt nach Kaltehofe schaute ich’s mir an. Tatsächlich, direkt nach den Pfeilern beginnt eine Fahrrastraße..

Beginn & Ende der Fahrradstraße auf einem BIld

Beginn & Ende der Fahrradstraße auf einem BIld

..und endet rund 70m weiter an der B75. Weiterlesen

30 Days of Biking

#30daysofbiking hieß es im April, also jeden Tag mindestens einmal mit dem Rad fahren.

Screenshot 30 Days of Biking

Screenshot 30 Days of Biking

Aber warum? 30 Days of Biking wurde in Minneapolis, USA, initiiert, um möglichst viele Menschen zu motivieren jeden Tag im April mit dem Rad zu fahren. Auf der Homepage konnte jeder sich für den diesjährigen April registrieren, für je zwei Registrierungen wurde von den Sponsoren je ein $ an World Bicycle Relief gespendet.

World Bicycle Relief mobilizes people through The Power of Bicycles. We envision a world where distance is no longer a barrier to independence and livelihood.

Quelle: http://www.worldbicyclerelief.org/our-story

Nachdem ich nun einen Monat lang jeden Tag per instagram, twitter und facebook meine Radfahrten dokumentiert habe, Weiterlesen