4000 blumengeschmückte Räder – Critical Mass im April

Der Platz vorm Audimax reichte Freitagabend kaum aus. Rund 4000 blumengeschmückte Räder samt Fahrer trafen sich, um den Frühling zu begrüßen.

Fiete & das Goldene
Fiete & sein goldener Kumpel
Klönen und Fachsimpeln vorm Start
Klönen und Fachsimpeln vorm Start

Bike Up vorm Start am Audimax
Bike Up vorm Start am Audimax

Gemütlich ging’s los Richtung Nordwesten gen Lokstedt, um dann weiter in den Westen nach Bahrenfeld zu fahren.  Für mich Sightseeing pur. Dank meiner Mitfahrer bekam ich Ortsnamen genannt, die ich in etwa auf der Hamburgkarte verorten konnte.  „Als ich nach Hamburg zog, bin ich erst mal den Marathon mitgelaufen, um die Stadt kennenzulernen. Eine gute Gelegenheit sich die Stadtteile in Ruhe anzuschauen.“ verblüffte eine mich. Hut ab!

irgendwo im Hamburger Nordwesten, die A7 vor uns
irgendwo im Hamburger Nordwesten, die A7 vor uns

Die zufälligen Begegnungen mag ich besonders bei der Critical Mass. Wir bestaunten und begutachteten ein Strida-Faltrad, dessen Design interessant aussah.

Strida Falter
Strida Falter

Dreieckiger Rahmen, Scheibenbremsen und Riemenantrieb. Irritierend war allerdings, dass das Rad in sich beim Fahren instabil wirkte, dem Fahrer eine unbequeme Haltung zugemutet wurde. „Affe auf dem Schleifstein“ trifft’s wohl. Irgendwann blickte ich auf den Fahrer – eigentlich sollte es mich bei außergewöhnlichen Falträdern in Hamburg nicht mehr wundern – erkannte Jörg von St Pedali.  🙂

A propos Falter. Es geht doch nichts über ein Farbkonzept.

Farblich aufeinander abgestimmt. Klasse.
Farblich aufeinander abgestimmt. Klasse.

Irgendwo weit im Westen schwenkten wir gen Elbe, fuhren wieder Richtung Landungsbrücken, zweimal über die Reeperbahn und mit einem Schlenker über die Stresemannstraße zurück zur Moorweide.

30,53 km waren's am Ende
30,53 km waren’s am Ende

In Summe eine sehr ruhige Fahrt für uns mit sehr vielen Stopps, die dank der netten Mitfahrer kaum auffielen.

Note: wir fuhren fast ganz vorne, erst im Anschluss erfuhr ich, dass die Gruppe zum Schluss in drei Teile gespalten war. Schade. Nun gut, es war die erste Schönwetter-Mass des Jahres, im Mai werden wir hoffentlich wieder als eine Critical Mass fahren.

2 comments

  1. Zitat Hamburgfiets: „Die zufälligen Begegnungen mag ich besonders bei der Critical Mass.“ Ja, das geht mir genau so. Schön Euch bei der CM gesehen zu haben. Dieses Mal war es eine echte Masse die Mass. Was mir nicht gefallen hat, waren die großen Lücken zum Schluss. Beim Altonaer Balkon führte das zu gefährlichen Situationen, weil Fussgänger die Unterbrechungen im Verband nutzen, um die Strasse zu queren und dabei in den rollenden Gegenverkehr rannten – ganz unschön. Fast hätte ein Auto zwei Kinder erwischt.

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