Sternfahrt 2015

„30.000 Radler erobern die Stadt“ titelt die mopo dieses Jahr zum Teilnehmerrekord der Sternfahrt.

2014 trafen wir uns schon früh am Sonntagmorgen in Harburg, um über die Köhlbrandbrücke zu fahren. Heute bin ich’s gemütlich angegangen und erst kurz nach eins von der autofreien Siedlung Saarlandstraße aus gestartet. Zum Wiesendamm ging’s auf dem Radweg – die Polizei hatte darum gebeten, da sie die Saarlandstraße nicht sperren wollte. Nun gut, also ein gemächlicher Start.

Start auf dem Radweg
Start auf dem Radweg

Weiterhin gemütlich fuhren wir den Wiesendamm entlang. Unglaublich wie wild da geparkt wird! Zweite Reihe, illegal scheint dort eher Regel als Ausnahme. Da könnte man vorne und hinten glatt Schranken aufstellen und Parkgebühren nehmen,  zügiges Fahren ist eh nicht möglich.

im schöneren Abschnitt des Wiesendamms
im schöneren Abschnitt des Wiesendamms

Viele Kinder waren dabei und hielten gut mit.

beeindruckend wie gut die Lütten mitgehalten haben
beeindruckend wie gut die Lütten mitgehalten haben

Wenn „mobil ohne Auto“ die Sternfahrt organisiert, ist die Botschaft klar.

klare Botschaft
klare Botschaft

Am Winterhuder Markt hieß es erst einmal warten – auf die Fahrer aus dem Nordwesten. Aus Kellinghusen, Quickborn, Ellerau, Bad Bramstedt, Kaltenkirchen, Norderstedt, Niendorf,…

2.200 Radfahrer warten am Winterhuder Markt auf die Weiterfahrt
2.200 Radfahrer warten am Winterhuder Markt auf die Weiterfahrt
weiter geht's gen Westen
weiter geht’s gen Westen

In halber Critical Mass Stärke ging’s weiter gen Siemersplatz über Eimsbüttel und die Messe entlang.

Lastenrad neben der Messe
Lastenrad neben der Messe

Ein Schwenk vorbei an Laeiszhalle und Casino, dann sahen wir die Binnenalster vor uns.

fast am Ziel Jungfernstieg
fast am Ziel Jungfernstieg
cooles Rad, cooler Fahrer
..und wir cruisen..
angekommen
angekommen – Tallbike & Fiete

 

Mein persönliches Highlight der Sternfahrt hatte mit ihr nichts mehr zu tun: auf dem Rathausmarkt durfte ich das Tallbike (links neben Fiete auf dem Bild oben) Probe fahren. Wow! Das Aufsteigen war weniger anstrengend als vermutet. Es kostete mich aber einige Überwindung hochzusteigen und den Fuß vom Boden zu nehmen. Zumal wir sofort von einer asiatischen Touristengruppe umringt waren – Handys im Anschlag, immer dichter ans Rad kommend. Dank an den Radbesitzer,  der mir direkt seine Sonnenbrille reichte! Und dann fuhr ich wie auf Wolken – was für ein Überblick!! Herrlich.

Heimweg
Heimweg

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